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Aufgebot abgelehnt 1992: Aufgebot abgelehnt Staatsstreich gegen Gorbatschow 1991: Staatsstreich gegen Gorbatschow
Flüchtlingswelle in den Westen 1989: Flüchtlingswelle in den Westen Urteil im Auschwitz-Prozess 1965: Urteil im Auschwitz-Prozess
1964: "Gestern, heute, morgen" Sport per Satellit 1964: Sport per Satellit
Stalin begann 1936: Stalin begann "Säuberung" Schlacht von Manzikert 1071: Schlacht von Manzikert
19.8.1992: Aufgebot abgelehnt
Bei einer bundesweiten Aktion beantragten insgesamt 250 lesbische und schwule Paare bei den Standesämtern vergeblich das Aufgebot zur Eheschließung. Im Juli 1992 hatten der LSVD (Schwulen- und Lesben Verband Deutschland) und die "Schwulen Juristen" zu der Aktion aufgerufen. Ziel war es primär, auf die rechtlose Situation gleichgeschlechtlicher Lebensgemeinschaften aufmerksam zu machen. Die Aktion entfachte eine immer noch andauernde öffentliche und politische Diskussion des Themas "Homo-Ehe". Am 1. August 2001 ist das Lebenspartnerschaftsgesetz (LPartG) in Kraft getreten, das die familienrechtliche Gleichstellung regelt, sich aber auch auf das Erb- und Mietrecht bezieht.
typo3.lsvd.de/...
Der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland.
(Deutsch, Englisch)
19.8.1991: Staatsstreich gegen Gorbatschow
Konservative kommunistische Spitzenfunktionäre ließen über "Radio Moskau" verbreiten, dass Michail Gorbatschow aufgrund seiner "angegriffenen Gesundheit" seine Ämter niedergelegt habe. Während Gorbatschow in seinem Sommerhaus festgehalten wurde, bildeten die reformfeindlichen Putschisten ein "Notstandskomitee". Es beauftragte KGB-Soldaten mit der Verhaftung Boris Jelzins und der Erstürmung des Parlaments in Moskau. Als Panzer durch die Straßen rollten, bildete eine protestierende Menschenmenge einen Ring um das Parlamentsgebäude. In vorderster Front stand Jelzin, der den Putsch verurteilte und zum Generalstreik aufrief. Die Armee verweigerte die Befehle des "Notstandskomitees" und der Staatsstreich brach bereits nach drei Tagen in sich zusammen. Gorbatschow kehrte - wenn auch nur noch für kurze Zeit - in den Kreml zurück.
www.kalenderblatt.de/index.php?what=thma...
Ein Eintrag zum Verbot der KPdSU am 19.8.1991 auf den Seiten von "kalenderblatt.de". Mit Audio und weiterführenden Links.
19.8.1989: Flüchtlingswelle in den Westen
Mehr als 500 DDR-Bürger entkamen über die ungarische Grenze nach Österreich. Die Flucht war möglich geworden, da wegen einer Friedensdemonstration der Pan-Europa-Bewegung ein normalerweise gesperrter Grenzübergang für drei Stunden geöffnet wurde. DDR-Bürger, die in einem Zeltlager im ungarischen Sopron auf eine Möglichkeit zur Flucht warteten, hatten von der inoffiziellen Grenzöffnung erfahren. Männer und Frauen mit ihren Kindern auf dem Arm stießen das noch nicht völlig geöffnete Tor zu Österreich auf. Die ungarischen Zöllner, die zur Passkontrolle eingeteilt waren, konnten und wollten die Massenflucht nicht verhindern. Ungarn hatte bereits seit Mai 1989 seine Grenzkontrollen verringert und Sicherungsanlagen abgebaut.
www.kalenderblatt.de/index.php?what=thma...
Der Artikel "3.10.1990: Deutsche Einheit" auf den Seiten von "kalenderblatt.de". Mit weiterführenden Links und Audio.
19.8.1965: Urteil im Auschwitz-Prozess
Mit den Urteilsverkündungen am 19. und 20. August 1965 endete nach 20 Monaten der so genannte "Auschwitz-Prozess". Das Verfahren gegen 20 NS-Verbrecher vor einem Schwurgericht in Frankfurt am Main war der größte Massenmordprozess der deutschen Justizgeschichte. Die Anklage lautete auf gemeinschaftlichen Mord an 2279 Menschen. Fünf Jahre wurde ermittelt, 358 Zeugen aus dem In- und Ausland vernommen. Die Angeklagten redeten sich mit den erteilten Befehlen heraus, kaum einer hatte ein Wort des Bedauerns für die Opfer. Das Schwurgericht verhängte sechsmal lebenslange Haftstrafen wegen Mordes: Über fünf Angehörige des SS-Personals und einen so genannten "Funktionshäftling", der als Blockältester 14 Leidensgenossen umgebracht hatte. Elf SS-Wächter erhielten Haftstrafen zwischen 14 und drei Jahren, drei wurden aus Mangel an Beweisen freigesprochen.
www.dhm.de/lemo/html/DasGeteilteDeutschl...
Zu den Auschwitz-Prozessen auf den Seiten des "Deutschen Historischen Museums".
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