Kalenderblatt dw.com
Viktor Stepanowitsch Tschernomyrdin 1938: Viktor Stepanowitsch Tschernomyrdin Lew Sinowjewitsch Kopelew 1912: Lew Sinowjewitsch Kopelew
Victor Vasarély 1908: Victor Vasarély Erich von Ludendorff 1865: Erich von Ludendorff
Helene Lange 1848: Helene Lange Charles Baudelaire 1821: Charles Baudelaire
Elias Lönnrot 1802: Elias Lönnrot
9.4.1848: Helene Lange (†13.5.1930)
Deutsche Lehrerin und Sozialreformerin. Helene Lange kämpfte für eine Verbesserung der Mädchen- und Lehrerinnenausbildung in Preußen. Bekannt wurde sie 1887 durch die Herausgabe der "Gelben Broschüre", in der sie die Mädchenausbildung kritisierte. 1890 gründete die bedeutendste Repräsentantin des gemäßigten Flügel der deutschen Frauenbewegung den Allgemeinen Deutschen Lehrerinnenverein (ADLV). Ihren Bemühungen war die Zulassung von Frauen der bürgerlichen Mittelschicht zum Studium zu verdanken. Gemeinsam mit ihrer Lebensgefährtin Gertrud Bäumer veröffentlichte sie das fünfbändige Handbuch der Frauenbewegung und die Zeitschrift "Frau". Für Helene Lange war die Mutterrolle die Bestimmung auch der kinderlosen Frau. Darum war es ihr Ziel, die Fehlentwicklungen einer durch die Männer geprägten Welt zu korrigieren. Mit dieser Lebensauffassung lief sie allerdings Gefahr, einer Beschränkung der Frauen auf Ehe und Familie oder auf die als typisch weiblich angesehenen Lehr- und Sozialberufe Vorschub zu leisten. Gerade diese Betonung der Mutterrolle wurde dann auch von der zweiten Frauenbewegung heftig kritisiert.
www.dhm.de/lemo/html/biografien/LangeHel...
Biografie auf den Seiten des "Deutschen Historischen Museums".
www.frauennews.de/themen/bewegung.htm...
Geschichte der Frauenbewegung bei "Frauennews".
9.4.1821: Charles Baudelaire (†31.8.1867)
Französischer Schrifsteller. Charles Baudelaire gilt als Patriarch der Lyrik des Symbolismus und des Surrealismus. Sein Einfluss auf die Dichtung ging weit über Frankreich hinaus. Aus seinen Gedichten spechen ein eschatologisches Bewusstsein und der Ekel vor der Banalität des Herkömmlichen. Baudelaire entdeckte das ästhetische Faszinosum des Abnormen, Bizarren, Unheimlichen, Verfallenden, Nächtlichen, Negativen und Bösen. Die Bilder für seine Dichtung entnahm er einerseits dem Pariser Großstadtleben, andererseits der Welt der Tropen und des Meeres, die er auf seinen Reisen kennengelernt hatte. Seine Gedichtsammlung "Les Fleurs du Mal" ("Die Blumen des Bösen"), für die er wegen Gefährdung der Sittlichkeit verurteilt wurde, ist von klassischer Strenge und Einfachheit. In den Bildern, im Rhythmus und in der Melodie entwickelte Baudelaire eine zuvor nicht gekannte Sprachmagie. In Aufsätzen setzte er sich auch theoretisch mit der Lyrik auseinander.
gutenberg.spiegel.de/autoren/baudelai.ht...
Werke Baudelaires auf den Seiten des Projekt Gutenberg.
www.kirjasto.sci.fi/baudelai.htm...
Biografie des Dichters.
(Englisch)
9.4.1802: Elias Lönnrot (†19.3.1884)
Finnischer Arzt und Völkerkundler. Elias Lönnrot wurde in Samma-ti/Nyland geboren. Der Mediziner sammelte in Karelien und Estland alt-finnische Volksdichtungen, die bislang dort mündlich tradiert worden waren. Diese Werke fasste der Ethnologe zu dem Nationalepos "Kale-vala" zusammen. Die Sammlung der von ihm zusammengetragenen lyrischen Runen nannte er "Kanteletar". Außerdem veröffentlichte Lönnrot Bände mit finnischen Sprichwörtern, Rätseln und Zauberrunen, die er damit vor dem Vergessen bewahrte. Lönnrot war zunächst als Arzt tätig, ehe er 1853 Professor für finnische Sprache und Literatur in Helsinki wurde. Seine Beschäftigung mit dem finnischen Geistesleben stand in enger Verbindung mit dem aufkommenden finnischen Nationalbewusstsein im 19. Jahrhundert.
www.kirjasto.sci.fi/lonnrot.htm...
Eine Biografie Elias Lönnrots.
(Englisch)
www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laender...
Die Seiten des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland mit Informationen zu Finnland.
(Deutsch, Französisch)
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Zitat des Tages
    
Zitat des Tages
Die Männer, die mit den Frauen am besten auskommen, sind dieselben, die wissen, wie man ohne sie auskommt.
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