Kalenderblatt dw.com
Bundesfilmpreis für 1992: Bundesfilmpreis für "Schtonk" Freie Parlamentswahlen in Polen 1989: Freie Parlamentswahlen in Polen
UdSSR reklamierte Sonderstatus für Berlin 1961: UdSSR reklamierte Sonderstatus für Berlin Kindernahrung 1934: Kindernahrung
Protest des 1928: Protest des "Eisernen Gustavs" Weberaufstand in Schlesien 1844: Weberaufstand in Schlesien
Erneutes französisches Königtum 1814: Erneutes französisches Königtum Schlacht bei Hohenfriedeberg 1745: Schlacht bei Hohenfriedeberg
4.6.1928: Protest des "Eisernen Gustavs"
Als Gustav Hartmann, genannt der "Eiserne Gustav", an diesem Tag in der französischen Hauptstadt Paris eintraf, wurde er begeistert empfangen. Der Berliner Droschkenkutscher hatte mit seinem Fuhrwerk die Strecke von Berlin nach Paris in zwei Monaten zurückgelegt, um gegen den Niedergang seines Berufsstandes durch die zunehmende Zahl von Automobilen zu protestieren. Zudem wollte Hartmann mit seiner umweltfreundlichen Protestaktion für die Völkerverständigung zwischen Deutschen und Franzosen werben. Nach einer Woche Aufenthalt in Paris begann er die Rückfahrt nach Berlin und wieder bewältigte er die Strecke in exakt zwei Monaten. Mit Heinz Rühmann in der Hauptrolle wurde die Geschichte des trotzigen Kutschers 1958 erfolgreich verfilmt.
www.welt.de/data/2003/04/02/63088.html...
Ein Artirkel der Zeitung "Die Welt" vom 2.4.2003 zum "Eisernen Gustav".
4.6.1844: Weberaufstand in Schlesien
Die drastische Verschlechterung der sozialen Lage der Weber in Schlesien rief einen spontanen Aufstand hervor. Nach dem Fortfall der napoleonischen Kontinentalsperre waren, angesichts der preußischen Freihandelspolitik und durch die Einführung des mechanischen Webstuhls in England, billigere Produkte ins Land geströmt. Die Umstellung auch bei den deutschen Fabrikanten führte zu einer zunehmenden Verelendung der schlesischen Weber. Die hungernden Arbeiter wollten gegen ihre schlechten Lebensbedingungen protestieren. Die sich schnell verbreitende "Hungerrevolte" von mehr als 3000 Lohnwebern wurde von preußischen Truppen blutig niedergeschlagen. Die Ereignisse wurden überregional bekannt und u.a. von Gerhard Hauptmann in seinem Drama "Die Weber" literarisch verarbeitet.
www.lpb.bwue.de/aktuell/due/33_96/dueur3...
Ein Beitrag zur Geschichte Schlesiens.
4.6.1814: Erneutes französisches Königtum
Nach seiner Rückkehr aus dem britischen Exil erließ der französische König Ludwig XVIII. die "Charte constitutionelle", eine liberale Ordnung nach dem Vorbild der konstitutionellen Monarchie Englands. Dieses Gesetzeswerk sollte einen reibungslosen Übergang vom napoleonischen Kaiserreich zum wiedererstandenen französischen Königreich gewährleisten. Als Regent zeigte Luwig XVIII. wenig Aktivität, jedoch soviel politischen Realismus, dass er die von ihm erlassene Verfassung mit Elementen des Liberalismus versah. Auf diese Weise wurde der, auch von ihm bevorzugte, Absolutismus gemildert. Der König war stark genug, gegenüber den zunächst scharfen Reaktionen der Ultraroyalisten auf die Verfassung standzuhalten. Die Ermordung des Thronfolgers, des Herzogs von Berry (1820), bewirkte jedoch, dass die Regentschaft Ludwig XVIII. eine reaktionäre Wendung nahm. In der Außenpolitik unterstützte der König die konservativen Mächte Europas gegen die überall aufflammenden Freiheitsbewegungen, z.B. bei der Niederschlagung des spanischen Aufstandes 1822.
www.bautz.de/bbkl/l/ludwig_xviii_k_f.sht...
Biografisches zu Ludwig XVIII. in diesem Kirchenlexikon des Verlages Traugott Bautz.
www.glasnost.de/hist/fr/frgesch2.html...
Auf dieser Seite wird die Geschichte Frankreich von 1814 bis 1830 besprochen.
4.6.1745: Schlacht bei Hohenfriedeberg
In der Schlacht bei Hohenfriedeberg besiegte die Armee des preußischen Königs Friedrich II. die zahlenmäßig stark überlegenen Truppen Österreichs und Sachsens. Viel hatte Friedrich II. von diesem Triumph über die Verbündeten erwartet: Der Erfolg sollte sich für Preußen sowohl in militärischer, als auch in politischer Hinsicht positiv auswirken. In beiden Belangen wurden die Erwartungen des Preußenherrschers nicht erfüllt. Während die Generalität der gegen Friedrich Verbündeten die Leistungsfähigkeit der preußischen Armee unterschätzt hatte, unterlag der Autor des "Antimachiavell" einem Fehlurteil bei der Bewertung der militärischen und politischen Gesamtlage. Die Niederlage von Hohenfriedeberg konnte die Österreicher vorerst keineswegs davon abbringen, Schlesien zurückerobern zu wollen. Der für Preußen ausgebliebene politische Nutzen wurde reichlich aufgewogen durch den nicht zu unterschätzenden großen moralischen Erfolg, den die Schlacht beim Gegner und in den eigenen Reihen zeitigte. Preußens Heer blieb im Felde schier unüberwindlich. Der Sieg von Hohenfriedeberg zeigte die militärischen Möglichkeiten des preußischen Königs und seines Heeres, die zusammen ein ganzes Netz gegnerischer Pläne mit einem Hieb zerschlagen hatten.
www.preussen-chronik.de/...
Die Seiten des "rbb" mit ausführlichen Einträgen zu Preußen.
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