Kalenderblatt dw.com
Watergate-Skandal 1972: Watergate-Skandal Jahrhundertspiel 1970: Jahrhundertspiel
Sexualkunde-Atlas eingeführt 1969: Sexualkunde-Atlas eingeführt Nurejew im Exil 1961: Nurejew im Exil
Island zur Republik ausgerufen 1944: Island zur Republik ausgerufen PEN-Club im Exil 1934: PEN-Club im Exil
C-Waffen geächtet 1925: C-Waffen geächtet Agha Mohammed ermordet 1797: Agha Mohammed ermordet
17.6.1944: Island zur Republik ausgerufen
Als Ergebnis einer Volksabstimmung wurde im Königreich Island die unabhängige und parlamentarische Republik ausgerufen. Staatsoberhaupt und oberster Träger der Exekutive wurde der für vier Jahre vom Volk gewählte Präsident. Erster Staatpräsident war Sveinn Björnsson. Tatsächlich verlagerte sich die Exekutive auf das Kabinett. Die Legislative lag beim Präsidenten und beim Parlament. Weil strategisch günstig gelegen, wurde Island 1940 von Großbritannien und 1941 von den USA besetzt und zum militärischen Stützpunkt ausgebaut. 1946 trat die Republik der UN bei, 1949 der NATO. Die wiederholten Fischereikriege („Kabeljaukriege“) mit Deutschland und Großbritannien führten vorübergehend zum Abbruch der diplomatischen Beziehungen.
www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laender...
Das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland mit Informationen zu Island.
(Deutsch, Französisch)
17.6.1934: PEN-Club im Exil
In Edinburgh wurde der deutsche PEN-Club im Exil gegründet. Die Initiative ging auf Ernst Toller und Rudolf Olden zurück, zum Präsidenten wurde Heinrich Mann gewählt. Der internationale PEN-Club wurde 1921 von der Schriftstellerin Catherine Dawson-Scott in London gegründet. Er versteht sich als Honoratioren-Club für Menschen, die mit der Feder (enlisch "pen") arbeiten. Gleichzeitig ist "PEN" die Abkürzung für "Poets, Playwrights, Editors, Essayists, Novelists". Der Club tritt für die Meinungsfreiheit von Schriftstellern ein sowie gegen Rassen-, Klassen- und Völkerhass. In Deutschland wurde 1923 ein nationaler PEN-Club gegründet, der jedoch 1937 wegen eines Verstoßes gegen die Satzung aus dem internationalen Verband ausgeschlossen wurde.
www.literaturhaus.at/headlines/2002/01/2...
Auf dieser Seite wird die Geschichte des Exil-PEN-Clubs anläßlich seiner Auflösung reflektiert.
17.6.1925: C-Waffen geächtet
In Genf wurde die Internationale Waffenhändlerkonferenz beendet. Zum Abschluss unterzeichneten 27 der 40 Teilnehmerstaaten ein Protokoll gegen die Anwendung chemischer und bakteriologischer Waffen, darunter Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Russland und die USA. In jedem einzelnen Land musste das Abkommen ratifiziert werden, wodurch häufig eine Abschwächung entstand. Die chemische Kriegsführung begann 1915, als deutsche Truppen mit dem lungenschädigenden Chlorgas gegen französische Einheiten vorgingen. Aus Stahlzylindern wurden 150 Tonnen Chlor abgeblasen, die auf die französischen Stellungen zugeweht wurden. Es gab 5000 Tote und 10.000 Verletzte.
staff-www.uni-marburg.de/~gvw/texte.mix/...
Ausführliche Informationen über chemische Kampfstoffe.
17.6.1797: Agha Mohammed ermordet
Der persische Schah Mohammed Qajar wurde von einem Diener ermordet. Mit seinem Tod begann der Niedergang der einstigen Großmacht. Der turkstämmige Mohammed Qajar stürzte 1794 die Zand Dynastie, krönte sich selbst zum Schah und gründete die Qajaren-Dynastie. Unter der Dynastie der Qajaren gelangte Persien zunehmend unter das Diktat europäischer Mächte. Despotische Herrscher und fortschrittsfeindliche Mullahs verhinderten jede durchgreifende Reform. Die Qajaren regierten bis 1925. Eine Revolte führte 1906 zur Einrichtung eines bis dahin unbekannten Abgeordnetenhauses. 1909 dankte der despotische Schah Ahmad ab.
en.wikipedia.org/wiki/Qajar_dynasty...
Informationen über die Qajar-Dynastie auf den Seiten von "Wikipedia".
(Englisch)
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