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| 20.1.1988: Ausnahmezustand in Nicaragua beendet |
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| In Nicaragua wurde, fast zehn Jahre nach dem Sturz des Diktators Somozas, der Ausnahmezustand aufgehoben. Das Land war wirtschaftlich und politisch schwer angeschlagen. Nicht zuletzt trugen dafür die Vereinigten Staaten von Amerika die Verantwortung, hatten sie doch durch milliardenschwere Rüstungslieferungen und auch durch Militärinstrukteure vor Ort die Reste von Somozas Söldnern, die sogenannten Contras, massiv unterstützt. Die Contras bekämpften in einem blutigen Bürgerkrieg vor allem auf Kosten der Zivilbevölkerung die linksgerichteten Sandinisten. Zwei Jahre nach Ende des Ausnahmezustandes fanden allgemeine Wahlen statt. Die Sandinisten wurden von der nationalen Oppositionsallianz UNO abgelöst. |
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