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| 31.12.1946: Kardinal erlaubt "Fringsen" |
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| Die durch Bomben fast vollständig zerstörte Stadt Köln wurde im Winter 1946 von einer Kältewelle heimgesucht. Die Bürger der Stadt, die sich in den Ruinen notdürftig eingerichtet hatten, mussten um ihr Leben bangen, viele Menschen erfroren. Der Erzbischof von Köln, Josef Kardinal Frings (1887-1978) legitimierte in seiner Silvesterpredigt den Diebstahl von Kohlen der Alliierten mit den Worten: "Wir leben in Zeiten, da in der Not auch der Einzelne wird nehmen dürfen, was er zur Erhaltung seines Lebens und seiner Gesundheit notwendig hat." Seit damals existiert das Wort "Fringsen" in der Kölner Umgangssprache als Synonym für moralisch vertretbaren Diebstahl aus Not. |
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