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| 30.12.1916: Rasputin ermordet |
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| Der sibirische Mönch und Wunderheiler Grigorij Rasputin wurde von Mitgliedern des Zarenhofes in Petrograd ermordet. 1907 war es Rasputin angeblich mit suggestiver Kraft gelungen, die Wunden des bluterkranken Zarensohnes Alexej zu schließen. Damit eroberte er die Zuneigung und das Vertrauen des Zaren Nikolai und seiner deutschen Frau Alexandra. Geschickt baute er seinen Einfluss auf die Zarenfamilie aus und wurde zu ihrem politischen Berater. In Abwesenheit des Zaren entschied er zeitweise über die Besetzung von Regierungsämtern. Den Mächtigen am Hof war der große politische Einfluss des Wunderheiler suspekt. Sie ließen jeden Schritt des Mannes von russischen Geheimagenten protokollieren und versuchten, ihn zu denunzieren. |
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