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| 20.6.1974: Ständige Vertretungen von Ost und West |
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| Die Ständigen Vertretungen der Bundesrepublik und der DDR nahmen ihre Arbeit auf. Der westdeutsche Bevollmächtigte Günter Gaus wurde in Ost-Berlin offiziell in sein Amt eingeführt, Michael Kohl trat als Vertreter der DDR seinen Posten in Bonn an. Gaus hatte sich am 7. März mit dem stellvertretenden DDR-Außenminister Kurt Nier über die Einrichtung der diplomatischen Vertretungen einigen können. Bis zuletzt hatte es Schwierigkeiten wegen der Vertretung der West-Berliner Bevölkerung durch die Ständige Vertretung der Bundesrepublik gegeben. Die Einrichtung der Vertretungen war nach Unterzeichnung des Viermächteabkommens am 3. September 1971 und des Grundlagenvertrages möglich geworden. |
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