Kalenderblatt dw.com
Werner Arber 1929: Werner Arber Allen Ginsberg 1926: Allen Ginsberg
Tony Curtis 1925: Tony Curtis Alain Resnais 1922: Alain Resnais
Joséphine Baker 1906: Joséphine Baker Detlev von Liliencron 1844: Detlev von Liliencron
James Hutton 1726: James Hutton
3.6.1929: Werner Arber
Schweizer Mikrobiologe und Genetiker. Er studierte von 1949 bis 1953 Chemie und Physik in Zürich. 1958 promovierte er in Genf zum Dr. phil., 1962 folgte die Habilitation. Seit 1970 ist er - unterbrochen durch Forschungsaufenthalte in den USA - Forschungsgruppenleiter der Abteilung Mikrobiologie am Basler Biozentrum. Zusammen mit den beiden US-Amerikanern Hamilton Smith und Dan Nathans wurde Arber 1978 für die Entdeckung der für die moderne genetische Forschung unentbehrlichen Restriktions-Enzyme mit dem Nobelpreis für Medizin ausgezeichnet. Restriktions-Enzyme ermöglichen es, die als Erbträger in den Zellen fungierende Desoxyribonukleinsäure (DNS) so präzise in Stücke zu zerteilen, dass man sie auch wieder gezielt zusammenfügen kann.
nobelprize.org/medicine/laureates/1978/a...
Autobiografie Arbers auf den Seiten der schwedischen "Nobelpreis-Stiftung".
(Englisch)
3.6.1926: Allen Ginsberg (†5.4.1997)
US-amerikanischer Lyriker. Allen Ginsberg wurde in Newark, New Jersey, geboren. Er studierte an der Columbia University erst Jura, dann Literatur. Neben William Burroughs und Jack Kerouac wurde Ginsberg in den 1950er Jahren zur Kultfigur der Beat-Generation, die sich gegen das Establishment, gegen Zensur, Unterdrückung und Gedankenkontrolle wandte. Sein wohl bekanntestes Gedicht "Howl", ein einziger, 78 Verszeilen umfassender Satz, handelt von Homosexualität, von Angst, Drogentrips und dem Leben am Rande der Gesellschaft. In den 1970er Jahren konvertierte Ginsberg zum Buddhismus und gründete mit dem Naropa Institute das erste buddhistische College des Westens. Er starb 1997 in New York.
www.ginzy.com/Home.html...
"Shadow changes into Bone" - eine private, sehr umfangreiche Ginsberg-Homepage mit Leseproben, Fotos und Interviews.
(Englisch)
www.beatnet.de/...
Materialsammlung zur Beatgeneration, viele Originaltexte und weiterführende Links.
3.6.1925: Tony Curtis (†29.9.2010)
Eigentlich Bernard Schwartz, US-amerikanischer Schauspieler. Er wuchs in bescheidenen Verhältnissen in der Bronx auf und tingelte später mit einer Wandertruppe übers Land. 1948 wurde er von einem Agenten der Universal-Filmstudios entdeckt und aufgebaut. Innerhalb weniger Jahre avancierte der Darsteller in Filmen einfachster Machart zum Teenager-Schwarm. Sein Freund Burt Lancaster verhalf ihm schließlich zu anspruchsvolleren Rollen, während Billy Wilder mit "Manche mögen's heiß" (1959) seine komödiantische Ader an den Tag brachte. Anfang der 1980er-Jahre machte er vorallem durch seine Alkohol- und Drogenexzesse Schlagzeilen. Erst 1985, nach einer Entziehungskur, machte er durch "Insignificance - Die verflixte Nacht" wieder positiv von sich reden.
www.dw.com/dw/article/0,,6061551,00.html...
Ein Nachruf auf Tony Curtis auf den Seiten von dw.com.
3.6.1922: Alain Resnais
Französischer Regisseur. 1939 ging Resnais als Student der Pädagogik nach Paris. Schon bald von Film und Theater fasziniert, studierte er am Institut des Hautes Études Cinématographiques und nahm Schauspielunterricht (1940-1942). Einen Namen machte er sich zunächst als Dokumentarfilmer. Mit seinem ersten, international ausgezeichneten Spielfilm "Hiroshima, mon amour" (1959) realisierte Resnais nach Ansicht der Fachkritik das erste Meisterstück der so genannten "Nouvelle vague". 1960 drehte er seinen zweiten, ebenfalls sehr erfolgreichen Spielfilm "L'année dernière à Marienbad". Es folgten zahlreiche, kommerziell nicht immer erfolgreiche Filme. Viel Beachtung fand dann wieder "Mon oncle d'Amérique" (1980; dt. "Mein Onkel aus Amerika").
www.prisma-online.de/rga-online/person.h...
Biografie des Regisseurs Resnais und kurze Inhaltsbeschreibungen seiner bekanntesten Filme.
us.imdb.com/Name?Resnais,+Alain...
Vollständige Filmografie in der "Internet Movie Database".
(Englisch)
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