Kalenderblatt dw.com
Léo Ferré 1916: Léo Ferré Graham Sutherland 1903: Graham Sutherland
Fernand Braudel 1902: Fernand Braudel Jorge Luis Borges 1899: Jorge Luis Borges
Ruth Schaumann 1899: Ruth Schaumann Jean Rhys 1890: Jean Rhys
William Wilberforce 1759: William Wilberforce
24.8.1916: Léo Ferré (†14.7.1993)
Französischer Komponist und Chansonnier. Léo Ferré wurde in Monaco geboren, das Elternhaus war religiös geprägt. Die Schulzeit verbrachte Ferré in einer italienischen Klosterschule, dann wurde er, gegen den Willen seiner Eltern, Musiker. Nach Kriegsende debütierte er in Paris mit ersten eigenen Chansons. Anfang der 1960er Jahre feierte Ferré seine größten Erfolge im Mekka des Chansons, dem Pariser "Olympia". Zeitlebens war ihm der staatlich subventionierte und kommerzielle Musikbetrieb verhasst. Nach 1968 galt der Freidenker als Anarchist des französischen Chansons, als Sänger der Revolte. Ferré starb 1993 in seinem Haus in der Toskana.
www.leo-ferre.com...
Offizielle Ferré-Homepage.
(Französisch)
24.8.1903: Graham Sutherland (†17.2.1980)
Britischer Maler. Sutherland war der Sohn eines höheren Beamten. Bereits 1920 zeigte die Royal Academy einige Arbeiten des begabten Malers. Seit 1925 arbeitete er als freier Künstler in London. Während des Zweiten Weltkrieges gehörte er zu einer Künstlergruppe, die in offiziellem Auftrag verschieden Aspekte des Krieges festhalten sollte. Sutherlands schockierende Bilder des Kriegsgeschehens fanden schon bald internationale Anerkennung. Er entwickelte dabei seinen eigenen, dem Surrealismus verwandten Stil. Häufig verwandte er das Motiv der Dornenkrone. "Der Dornige" oder der "Stachlige" waren geläufige Beinamen des Malers, der zum Katholizismus konvertierte. Ab 1949 porträtierte er Politiker wie Winston Churchill oder Konrad Adenauer.
www.geocities.com/pantherprousa/sutherla...
Eine Biografie von Sutherland sowie weiterführende Links.
(Englisch)
www.encyclopedia.com/searchpool.asp?targ...
Ein sehr knapper Beitrag zu Graham Sutherland.
(Englisch)
24.8.1902: Fernand Braudel (†27.11.1985)
Französischer Historiker. Der Sohn eines Schuldirektors studierte an der Sorbonne und lehrte von 1924 bis 1932 in Algier, 1935 bis 1938 in Brasilien. Nach Frankreich zurückgekehrt, wurde Braudel zum Kriegsdienst einberufen und geriet in deutsche Kriegsgefangenschaft. Während der fünfjährigen Gefangenschaft entstand sein erstes großes Geschichtswerk über das Mittelmeer im Zeitalter Philippe II, das 1949 erschien. Von 1949 bis 1972 war er Professor am "Collège de France", bis zu seinem Tod 1985 veröffentlichte er zum Teil monumentale historische Arbeiten. Er gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der "Nouvelle Histoire", bei der nicht nur Daten und Fakten im Vordergrund stehen, sondern auch die Entwicklung der Gesellschaft in ihrem jeweiligen historischen Kontext.
fbc.binghamton.edu/...
Die Seite des "Fernand Braudel Center for the Study of Economies, Historical Systems, and Civilizations" der Binghamton University, New York.
(Englisch)
24.8.1899: Jorge Luis Borges (†14.6.1986)
Argentinischer Schriftsteller. Borges wurde in Buenos Aires als Sohn einer wohlhabenden Familie geboren. 1914 zog die Familie in die Schweiz, nach dem Abitur studierte Borges in Cambridge, 1921 kehrte er nach Argentinien zurück. Ab 1940 verschlechterte sich seine Sehkraft. 1956, mittlerweile fast ganz erblindet, übernahm er zum ersten Mal eine Professur für Englische Literatur an der Universität Buenos Aires, es folgten Lehrtätigkeiten im Ausland. Borges zählte zu den bekanntesten und einflussreichsten lateinamerikanischen Schriftstellern. Er war einer der Hauptvertreter des "Ultraismos" und entwickelte, inspiriert von Poe und Kafka, eine Meisterschaft im Genre der phantastischen Kurzgeschichte ("Der schwarze Spiegel", 1935, "Anthe", 1956). Borges starb 1986 in Genf.
www.TheModernWord.com/borges/...
Jorge Luis Borges-Website mit Biografie, Bibliografie, Bildern, Zitaten und vielen Links.
(Englisch)
www.kirjasto.sci.fi/jlborges.htm...
Eine Biografie Jorge Luis Borges.
(Englisch)
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