Kalenderblatt dw.com
Marlen Haushofer 1920: Marlen Haushofer Wieland Herzfelde 1896: Wieland Herzfelde
Ferdinand Lassalle 1825: Ferdinand Lassalle James Parkinson 1755: James Parkinson
Louise Adelgunde Victorie Gottsched 1713: Louise Adelgunde Victorie Gottsched Margarethe von Navarra 1492: Margarethe von Navarra
Septimius Severus 146: Septimius Severus
11.4.1920: Marlen Haushofer (†21.3.1970)
Österreichische Schriftstellerin und Feministin. Als Marie Helene Haushofer in Fraunstein geboren, verfasste die Autorin zunächst Kinderbücher. Ihre Bedeutung als feministische Autorin wurde erst spät entdeckt. Sie beschrieb und analysierte in ihren direkten und realistischen Romanen die Unterdrückungsmechanismen, denen jede Frau in den durch Männer dominierten sozialen Gefügen ausgesetzt ist. In ihrem größten Romanerfolg, der feministischen Utopie "Die Wand" (1963), sieht sich die Heldin gezwungen, ihr Leben in einer Extremsituation neu zu gestalten und den "Rivalen" Mann zu töten.
www.feministische-sf.de/einzelne_autorin...
Die Autorin wird hier in den Zusammenhang der feministischen Literatur eingeordnet.
www.literaturhaus.at/buch/fachbuch/rez/s...
Ein Artikel zu Daniela Striegls Biografie von Marlen Haushofer.
11.4.1896: Wieland Herzfelde (†23.11.1988)
Deutscher Schrifsteller und Verleger. Herzfelde übernahm 1917 den Malik-Verlag in Berlin, der sich unter seiner Leitung zur bedeutendsten literarischen Plattform der Linken entwickelte und bei dem große Autoren, wie z.B. Else Lasker-Schüler, veröffentlichten. An deren Gründungstag trat Herzfelde der Kommunistischen Partei Deutschlands bei. Herzfelde war zusammen mit seinem Bruder John Heartfield und George Grosz Mitbegründer der Berliner Dada-Gruppe. Die Brüder flohen 1933 gemeinsam vor den Nationalsozialisten in die Tschechoslowakei. 1939 emigrierte Herzfelde weiter in die USA. Im Exil übernahm er die Verlagsleitung des u. a. von Bertolt Brecht und Lion Feuchtwanger gegründeten Aurora-Verlags. Nach Kriegsende kehrte Herzfelde nach Deutschland zurück und wurde Professur für Literatur in Leipzig. Gleichzeitig verfasste er Gedichte und Essays. Von 1959 bis 1970 war er Präsident des ostdeutschen PEN-Verbandes.
www.luise-berlin.de/Lesezei/Blz98_03/tex...
Kurzbiografie des Schriftstellers und Rezension seines Buches "Immergrün - Merkwürdige Erlebnisse und Erfahrungen eines fröhlichen Waisenknaben".
www.dhm.de/lemo/html/biografien/Herzfeld...
Die tabellarische Biografie von Wieland Herzfelde findet man auf den Seiten des "Deutschen Historischen Museums". Eingestreut in den Text sind einige weiterführende Links.
11.4.1825: Ferdinand Lassalle (†31.8.1864)
Deutscher Sozialdemokrat. Lassalle studierte beim preußischen "Staatsphilosophen" Hegel, knüpfte aber bald erste Kontakte zu den oppositionellen Linkshegelianern. In Paris traf er den Kommunisten Pierre-Joseph Proudhon und Heinrich Heine. Die Auseinandersetzung mit sozialreformerischen und -revolutionären Theoretikern formte seine Anschauungen. Seit 1846 durch die Freundschaft zur Gräfin Sophie Hatzfeld aller finanziellen Sorgen ledig, nahm Lasalle an der Revolution von 1848/49 teil. 1857 kehrte er nach Berlin zurück und beteiligte sich dort an der Gründung diverser Arbeitervereine, die 1863 in der Gründung des "Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins" (ADAV) mündeten. In diese Zeit fallen auch briefliche Korrespodenzen sowohl mit Karl Marx, dessen Revolutionsthese er ablehnte, als auch mit Bismarck, den er nicht von der Notwendigkeit einer Verfassungsreform in Preußen überzeugen konnte. 1864 ging Lasalle, enttäuscht von den Resultaten seiner Arbeit, in die Schweiz, wo er nach einer Affäre im Duell starb.
berlin.spd.de/servlet/PB/menu/1006692/...
Ferdinand Lasalle auf den Seiten der Berlin SPD.
11.4.1755: James Parkinson (†21.12.1824)
Britischer Mediziner. James Parkinson wurde in London geboren. Nach seinem Studium assistierte er zunächst seinem Vater, der eine medizinische Praxis unterhielt, die er später übernahm. Der Mediziner formulierte als erster die Symptome der später nach ihm benannten Krankheit der Nervenwege: "Unwillkürliche Zitterbewegung, bei verminderter Muskelkraft, in Körperteilen, die keine Tätigkeit ausführen, selbst dann, wenn sie unterstützt werden; mit dem Drang, den Rumpf vorzubeugen und vom Gehen zum Laufschritt überzuwechseln; dabei sind Sinne und Verstand unversehrt." Während seiner jahrelangen Forschungen experimentierte er mehr oder weniger erfolglos mit den unterschiedlichsten Heilungsmethoden. Parkinson schlug zur Behandlung u.a. vor, Quecksilber einzunehmen, da es auch bei anderen "destruktiven Krankheiten" zum Einsatz käme.
www.uic.edu/depts/mcne/founders/page0071...
Homepage des "Parkinson Netzes" mit umfassenden Informationen zur Parkinson-Krankheit, einer erblich bedingten Degeneration von Stammhirnbezirken mit den Anzeichen des Parkinsonsyndroms.
(Englisch)
james.parkinsons.org.uk/...
Diese Website informiert umfassend zu der von Parkinson zuerst beschriebenen Krankheit.
(Englisch)
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