Kalenderblatt dw.com
Omar Sharif 1932: Omar Sharif Stefan Heym 1913: Stefan Heym
Alfred Kubin 1877: Alfred Kubin Joseph Pulitzer 1847: Joseph Pulitzer
William Booth 1829: William Booth Samuel Hahnemann 1755: Samuel Hahnemann
Hugo Grotius 1583: Hugo Grotius
10.4.1932: Omar Sharif
Ägyptischer Schauspieler. Omar Sharif wurde in Alexandria als Maechel Shalhoub geboren. Der Sohn eines wohlhabenden Holzhändlers ging fast täglich ins Kino und wollte Schauspieler werden. Nach Auseinandersetzungen mit dem Vater, der ihn zum Firmenerben machen wollte, setzte er sich durch und erlernte den Schauspielerberuf an der Königlich-Dramatischen Akademie in London. Nachdem er zunächst einigen Erfolg in ägyptischen Filmen hatte, begann 1962 seine internationale Filmkarriere mit dem Film " Lawrence von Arabien", für den er auch gleich für den Oscar nominiert wurde. 1966 spielte Sharif in "Doktor Schiwago". Ein weiterer erfolgreicher Film mit Omar Sharif war 1968 "Funny Girl" mit Barbara Streisand. Anfang der 1970er Jahre begann sein Stern zu sinken. Sharif machte eher durch seine Spielleidenschaft, denn durch neue Filme von sich reden. 1973 wurde er sogar Weltmeister im Bridgespiel. Nach einer Herzoperation Mitte der 1990er Jahre zog sich Sharif in sein Heimatland Ägypten zurück.
www.imdb.com/name/nm0001725/...
Eine Filmografie Omar Sharifs.
(Englisch)
movies.yahoo.com/shop?d=hc&id=1800019467...
Eine Biografie zum ägyptischen Schauspieler.
(Englisch)
10.4.1913: Stefan Heym (†16.12.2001)
Deutscher Schrifsteller. 1933 musste der als Helmut Flieg geborene Stefan Heym aufgrund seiner jüdischen Abstammung Deutschland verlassen und floh in die USA. Die ersten Veröffentlichungen erschienen ab 1942. Er nahm als Angehöriger der amerikanischen Armee an der Invasion in der Normandie teil. Diese Erfahrungen verarbeitete er in dem autobiografischen Roman "Crusaders" (1948; "Kreuzfahrer von heute"). Er wurde bald wegen seiner prokommunistischen Haltung aus der amerikanischen Armee entlassen und siedelte 1952 in die Deutsche Demokratische Republik über. Bald jedoch wurde die Distanz Stefan Heyms zum DDR-System deutlich. So kritisierte auch Heym die Ausbürgerung Wolf Biermanns 1977. Ebenso beschrieb er mit "Fünf Tage im Juni" (1974) den Arbeiteraufstand in der DDR im Juni 1953 und wies mit seinem Roman "Schwarzenberg" (1984) auf mögliche Nachkriegs-Alternativen hin. Auch die jüdische Geistestradition hatte im Werk Heyms einen festen Platz. Heym galt in der DDR als moralische Instanz. In dieser Rolle sprach der Schriftsteller auf der Demonstration am 4. November 1989 in Berlin. 1994 gewann Stefan Heym in Berlin, Prenzlauer Berg das Bundestags-Direktmandat gegen Thierse (SPD). Der Schriftsteller zog für die Partei des Demokratischen Sozialismus (PDS) in den Bundestag ein und war dessen Alterspräsident. Er gilt heute als einer der erfolgsreichsten Autoren der deutschen Gegenwartsliteratur. Stefan Heym starb in Israel.
www.dhm.de/lemo/html/biografien/HeymStef...
Das "Deutsche Historische Museum" bietet Heyms Biografie.
www.luise-berlin.de/Lesezei/blz98_04/tex...
Homepage mit einer Würdigung Stefan Heyms anläßlich seines 85. Geburtstages.
10.4.1877: Alfred Kubin (†20.8.1959)
Österreichischer Maler, Grafiker und Schriftsteller. Alfred Kubin zählte zu den eigenwilligsten Vertretern der österreichischen Kunst nach 1900. Die Gründe für seine bevorzugte Darstellung von phantastischer, spukhaft-unheimlicher Irrealität lagen in seiner Kindheit. Sein Schaffen half ihm, in künstlerischer Selbstanalyse mit seinen Ängsten und seelischen Krisen fertigzuwerden. Während seine Frühwerke Symbolik und Jugendstil verbanden, dominierte später der Expressionismus. In den 1920er und 1930er Jahren erlangte er Weltruhm durch Illustrationen eigener Bücher und der von E.T.A. Hoffmann, August Strindberg und Edgar Allan Poe. Kubin war Mitglied der Künstlervereinigung "Blauer Reiter". Den Nationalsozialisten galt auch seine Kunst als "entartet". Bereits 1906 hatte sich Kubin, noch keine 30 Jahre alt, auf sein Landschloß nach Zwickledt, Oberösterreich, zurückgezogen. Dort lebte er bis zu seinem Tod.
www.bautz.de/bbkl/k/Kubin.shtml...
Homepage von "Bautz Biographischem-Bibliographischem Kirchenlexikon" mit Lebenslauf und Werkverzeichnis Kubins.
www.artcyclopedia.com/artists/kubin_alfr...
Die Kunst Kubins im Internet.
(Englisch)
10.4.1847: Joseph Pulitzer (†29.10.1911)
US-amerikanischer Journalist und Medienunternehmer. Joseph Pulitzer, in Makó/Ungarn geboren, wurde, kaum erwachsen, in Budapest von einem Rekrutierungsagenten der US-Armee angeworben und kam so in die USA. Später wurde er Reporter der deutschsprachigen Tageszeitung "Westliche Post" und zog 1869 als Abgeordneter in das Landesparlament von Missouri ein. 1878 kaufte er die bankrotte Zeitung "St. Louis Dispatch" und vereinigte sie mit der "Evening Post". Bald beherrschte er als alleiniger Besitzer die Zeitungslandschaft in St. Louis. 1883 ging er nach New York und kaufte dort die "World", die er zu einer führenden Stimme der USA machte. 1887 gründete er eine weitere Zeitung, die "Evening World". Pulitzer starb nach einem aufreibenden Leben als Verleger schwer krank und erblindet auf seiner Yacht in Charleston. Kurz vor seinem Tod stiftete er die "School of Journalism" an der Columbia University sowie den Pulitzer Preis.
www.pulitzer.org/navigation/index.html...
"Pulitzer.org" - Digitales Archiv aller Pulitzer-Preis-Gewinner, mit Pulitzer-Biografie.
(Englisch)
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