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| 5.4.1908: Herbert von Karajan (16.7.1989) |
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| Österreichischer Dirigent. Schon sein Vater war musikbegeistert und förderte seinen Sohn bereits mit vier Jahren mit Unterricht am Klavier. Getrübt durch seine zeitweilige Mitgliedschaft in der NSDAP gliederte sich seine Karriere in zwei Teile. Vor dem Krieg debütierte er 1927 als Operndirigent mit Beethovens "Fideleo" und wurde nach dessen Aufführung an der Berliner Staatsoper (1938) von der Kritik als Wunderkind gelobt. Er übernahm die Leitung der dortigen Staatskapelle. Nachdem die Alliierten 1946 in Wien ein Konzert des Dirigenten verboten hatten, setzte sich mit der Teilnahme an den Salzburger Festspielen 1948 sein Erfolg fort. Nach leitender Tätigkeit für die Mailänder Scala und der Wiedereröffnung der Bayreuther Festspiele wurde Karajan 1954 als Leiter der Berliner Philharmoniker der Nachfolger Wilhelm Fürtwänglers auf Lebenszeit. |
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| 5.4.1827: Joseph Lister (10.2.1912) |
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| Baron of Lyme Regis, britischer Mediziner. Während seiner Tätigkeit als Chirurg und Professor in Glasgow, Edinburgh und London und durch die Beschäftigung mit den Schriften von Louis Pasteur (1822-1899) und den Beobachtungen von Ignaz Semmelweis' (1818-1865), entdeckte Lister, dass Entzündungen von Wunden durch äußerliche Erreger ausgelöst werden können. Bei seinen Methoden zur Desinfektion benutzte er unter anderem Karbol, eine aus Steinkohleteer gewonnene Säure, mit der rapide die Todesrate nach chirurgischen Operationen gesenkt werden konnte. Zwar hatte schon Jahre zuvor Semmelweis erste Anstöße zur Antiseptik gegeben, aber erst Lister setzte sich durch. |
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| 5.4.1588: Thomas Hobbes (4.12.1679) |
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| Englischer Philosoph, Mathematiker und Linguist. Nach seinem Abschluss in Oxford 1608 arbeitete Hobbes für die Familie des Grafen von Devonshire und war auch Sekretär von F. Bacon. Auf seinen Reisen durch Frankreich und Italien lernte er R. Descartes und G. Galilei kennen. 1640 floh er vor dem Ausbruch der Revolution nach Paris. Er kehrte 1851 unter O. Cromwell nach England zurück. Wie Descartes in seinem Werk "Discourse de la Methode" (1637) versuchte auch Hobbes eine auf den logischen Fundamenten der Mathematik aufbauende Philosophie zu entwickeln. Zu seinen Veröffentlichungen zählt das staatspolitisch bedeutende Werk "Der Leviathan" (1651) Hobbes trug zusammen mit Descartes zur methodischen Grundlegung des Utilitarismus bei und er wird auch Vater des Absolutismus angesehen. |
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