Kalenderblatt dw.com
Antonio Saura 1930: Antonio Saura Hans Scholl 1918: Hans Scholl
Siegfried Lowitz 1914: Siegfried Lowitz Eugen Sänger 1905: Eugen Sänger
Veit Harlan 1899: Veit Harlan Hans Albers 1891: Hans Albers
Anita Augspurg 1857: Anita Augspurg
22.9.1899: Veit Harlan (†13.4.1964)
Deutscher Regisseur und Schauspieler. Nach seiner Teilnahme am Ersten Weltkrieg spielte er an verschiedenen Bühnen und von 1924 bis 1934 war er festes Ensemblemitglied am Berliner Staatstheater. 1934 wechselte er nach seinem erfolgreichen Debüt als Regisseur mit "Krach im Hinterhaus" in das Filmgeschäft. Joseph Goebbels wurde auf ihn aufmerksam und machte ihn zu einem der führenden Regisseure des NS-Regimes. 1934 führte er in dem antisemitischen Hetzfilm "Jud Süß" Regie und war auch am Drehbuch beteiligt. Von 1942 bis 1944 entstanden die Farbfilme "Die goldene Stadt", "Immensee" und "Opfergang", 1944/1945 drehte er den Durchhaltefilm "Kolberg". Nach dem Ende des zweiten Weltkriegs wurde er mehrere Male verhaftet. Für "Jud Süß" wurde er wegen Verbrechen an der Menschlichkeit angeklagt.
www.dhm.de/lemo/html/biografien/HarlanVe...
Auf den Seiten des "Deutschen Historischen Museums" eine Biografie des Regisseurs.
www.shoa.de/content/view/241/127/...
Informationen über den Film "Jud Süß" von Veit Harlan auf einer Seite von "Shoa.de".
22.9.1891: Hans Albers (†24.7.1960)
Deutscher Schauspieler. Er begann seine Karriere an verschiedenen Provinzbühnen. Nach dem Ersten Weltkrieg ging er nach Berlin, wo er in Revuen und Operetten auftrat. Als Nebenverdienst hatte er seine ersten Nebenrollen in Stummfilmen, wobei er vor allem Lebemänner, Verführer und Hochstapler darstellte. 1929 übernahm er im ersten deutschen Tonfilm "Die Nacht gehört uns" die Rolle des Rennfahrers. "F.P. 1 antwortet nicht" (1932) wurde sein erster großer Filmerfolg, der dazugehörige Filmsong "Das Fliegerlied" wurde ein populärer Schlager. Nach der nationalsozialistischen Machtübernahme spielte er bis 1945 nicht mehr am Theater, als Filmschauspieler verdiente er die höchsten Gagen Deutschlands.
www.dhm.de/lemo/html/biografien/AlbersHa...
Das "Deutsche Historische Museum" mit einer Biografie des Schauspielers.
22.9.1857: Anita Augspurg (†20.12.1943)
Deutsche Frauenrechtlerin und Pazifistin. Ursprünglich Lehrerin, machte sie eine Schauspielausbildung und wurde Mitbesitzerin eines Fotoateliers in München. Von 1893 bis 1897 studierte sie Rechtswissenschaften in Zürich und Berlin. Sie engagierte sich schon früh in der Frauenbewegung. 1902 wurde sie Mitbegründerin des "Deutschen Vereins für Frauenstimmrecht", 1904 wurde sie in den Vorstand des "Weltbundes für Frauenstimmrecht" gewählt. 1915 war sie Mitinitiatorin des "Internationalen Frauenkongresses für einen dauernden Frieden" in Amsterdam, 1919 in Zürich Mitgründerin der "Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit" (IFF). Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten ging sie mit ihrer Lebensgefährtin ins Schweizer Exil.
www.uni-ulm.de/LiLL/3.0/D/frauen/biograf...
Biografie der Frauenrechtlerin und weiterführende Links.
www.dhm.de/lemo/html/biografien/Augspurg...
Das "Deutsche Historische Museum" mit einer Biografie der Frauenrechtlerin.
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