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| 21.4.1864: Max Weber (14.6.1920) |
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| Deutscher Soziologe. Max Weber gilt als Begründer der Sozialwissenschaften. Nach seinem Militärdienst studierte er von 1882 bis 1885 Jura in Heidelberg und Berlin. 1888 trat Weber dem "Verein für Sozialpolitik" bei, den er wesentlich prägte. 1889 promovierte er und wurde 1891 habilitiert. Max Weber gründete 1909 die "Deutsche Gesellschaft für Soziologie". Grundaussage seiner Soziologie war, dass die moderne Welt von Technik und Bürokratie beherrscht werde. Mit fortschreitender Entwicklung würde die menschliche Zivilisation ihrer archaischen Mythen und Visionen beraubt. Viel Beachtung fanden seine religionssoziologischen Untersuchungen, u.a. "Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus". |
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| 21.4.1816: Charlotte Brontë (31.3.1855) |
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| Britische Schriftstellerin. Als älteste von vier Schwestern wurde Charlotte in Thornton/Großbritannien geboren. Sie wuchs in einem Internat für Pastorentöchter auf. Ein Studienaufenthalt in Belgien inspirierte sie zu ihrem Roman "Der Lehrer" (1846). Im selben Jahr veröffentlichte sie mit ihren Schwestern Emily und Anne einen Gedicht-Band. Unbeeindruckt vom Misserfolg des Bandes verfasste sie den Roman "Jane Eyre", der 1847 erschien und großen Erfolg hatte. In ihrem Roman "Jane Eyre" schildert sie die Lebensbedingungen im Internat und kritisiert bestehende Normen und Konventionen der viktorianischen Gesellschaft. Es folgten die Romane "Shirley" (1849) und "Villette" (1853). Charlotte Brontë veröffentlichte ihre Werke unter dem Pseudonym Currer Bell. |
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| 21.4.1782: Friedrich Fröbel (21.6.1852) |
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| Eigentlich Friedrich Wilhelm August Fröbel, deutscher Pädagoge. Friedrich Fröbel gilt als Erfinder des Kindergartens. Nach seiner Teilnahme an den Befreiungskriegen (1813-1815) und einem Studium der Mineralogie gründete er 1816 in Thüringen eine Landschule. Im selben Jahr schrieb er sein Werk "Die Menschenerziehung". Der erste "Kindergarten" wurde 1837 in Bad Blankenburg eröffnet. Fröbels Konzept war es, auf natürliche Weise die Anlagen der Kinder zu fördern. Er entwickelte ein umfassendes Ausbildungskonzept für Erzieher und zahlreiche Beschäftigungsspiele. Trotz vorübergehenden Verbots in Preußen setzte sich die Kindergartenbewegung durch. Fröbel gilt als der Begründer des ganzheitlichen Ansatzes der Pädagogik. Ihm und seinen Nachfolgern war es zu verdanken, dass Kinder nicht länger als unzulängliche, "kleine Erwachsene" betrachtet wurden. |
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| 21.4.1488: Ulrich von Hutten (29.8.1523) |
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| Deutscher Humanist und Publizist. Ulrich von Hutten reformierte die Reichsverfassung durch Stärkung der Ritterschaft. Hutten nahm als Ritter und auch als Humanist eine Sonderstellung ein, weil er somit zwei gesellschaftlichen Ständen angehörte. Zum Teil wurde die wissenschaftliche Forschung als Verrat an den Idealen der Ahnen angesehen. Zugleich aber waren Huttens politische Ziele, welche die Befreiung Deutschlands von der römischen Bevormundung und die Errichtung eines weltlichen Staates unter Mitwirkung der Ritterschaft anstrebten, im Zusammenhang mit der Krise des Rittertums zu sehen, das im 16. Jahrhundert gegen den Verlust seiner Anerkennung kämpfte. |
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