Kalenderblatt dw.com
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Eero Saarinen 1910: Eero Saarinen Salvatore Quasimodo 1901: Salvatore Quasimodo
Paul Tillich 1886: Paul Tillich Raymond Poincaré 1860: Raymond Poincaré
Charles Théodore Henri De Coster 1827: Charles Théodore Henri De Coster Jöns Jakob Freiherr von Berzelius 1779: Jöns Jakob Freiherr von Berzelius
20.8.1886: Paul Tillich (†22.10.1965)
Deutscher Religionsphilosoph und evangelischer Theologe. Nach einer Zeit als Vikar und Hilfsprediger entschied sich der promovierte Theologe und Philosoph für eine Universitätslaufbahn. Wegen seines Engagements für politische und soziale Probleme und wegen seines 1933 erschienenes Buchs "Die sozialistische Entscheidung" entzogen ihm die Nationalsozialisten 1933 seinen Lehrstuhl in Frankfurt. Er emigrierte in die USA, wo er seine Lehrtätigkeit fortsetzte. Die Harvard University berief Tillich 1955 zum "University-Professor" - die höchste akademische Ehre, die in den USA vergeben wird. 1962 wurde ihm der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verliehen. Am 22. Oktober 1965 starb Paul Tillich in Chicago.
www.theo.uni-trier.de/tillich/tillich.ht...
Die Homepage der deutschen "Paul-Tillich-Gesellschaft" mit einer Biografie und weiterführenden Links.
20.8.1860: Raymond Poincaré (†15.10.1934)
Französischer Politiker. Poincaré wurde in Bar-le-Duc (Meuse) geboren. Er studierte Rechtswissenschaften in Paris und war zunächst als Anwalt tätig. 1887 erhielt er ein Mandat in der Nationalversammlung, als Vertreter der gemäßigten, republikanisch-nationalistischen Rechten. 1903 wurde er Mitglied des Senats, von 1913 bis 1920 war Poincaré französischer Staatspräsident. Er wurde zum Symbol der nationalen Einheit und des militärischen Durchhaltewillens im ersten Weltkrieg. Als Vorsitzender der Reparationskommission forderte er die restlose Erfüllung des Versailler Vertrages durch das Deutsche Reich. 1926 wurde er erneut zum Ministerpräsidenten gewählt und übernahm 1928 das Amt des Finanzministers. Der Politiker starb 1934 in Paris.
www.dhm.de/lemo/html/biografien/Poincare...
Biografie des französischen Politikers auf den Seiten des "Deutschen Historischen Museums".
20.8.1827: Charles Théodore Henri De Coster (†7.5.1879)
Belgischer Schriftsteller. De Coster wurde in München geboren und erwarb posthum schriftstellerischen Ruhm. Zehn Jahre lang arbeitete er an seinem Hauptwerk, dem "Ulenspiegel" (1867, "La légende et les aventures heroïques, joyeueses eit glorieuses de Thyl Ulenspiegel"). Das Werk, das zum belgischen Nationalepos avancierte, ist Ausdruck des Widerstandes gegen die spanische Fremdherrschaft und eine Verherrlichung der Sinnenfreude und des Freiheitskampfes des flandrischen Volkes. In seinen französisch geschriebenen Werken ließ er alte flandrische Volkstraditionen wieder aufleben, gestaltete sie aber mit neuen Empfindungen aus. De Coster leitete eine Erneuerung der belgischen Literatur ein, er starb 1879 in Ixelles.
www.bartleby.com/65/de/DeCoster.html...
Ein biografischer Eintrag zu de Coster bei "bartelby.com".
(Englisch)
20.8.1779: Jöns Jakob Freiherr von Berzelius (†7.8.1848)
Schwedischer Chemiker. Freiherr von Berzelius bewies durch ausgedehnte analytische Arbeiten, dass die Molekularmasse gleich der Summe der Atommasse ist. Große Verdienste für die moderne Chemie erwarb er sich durch die Einführung einer neuen Nomenklatur und der heute noch gebräuchlichen chemischen Symbole für die Elemente. Die genaue Atomgewichtsbestimmung sowie die Entdeckung der Elemente Cer (1803), Selen (1817), Lithium (1817 mit Arfvedson) und Thorium (1828) gehen auf ihn zurück. Von 1808 bis 1830 verfasste er als Professor in Stockholm und Mitglied der schwedischen Akademie das Standardwerk "Lehrbuch der Chemie" in sechs Bänden. Von Berzelius starb 1848 in Stockholm.
www.treasure-troves.com/bios/Berzelius.h...
Berzelius' Biografie bei "Eric's Treasure Troves of Science".
(Englisch)
www.chemheritage.org/classroom/chemach/e...
Eine Biografie des Chemikers.
(Englisch)
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