Kalenderblatt dw.com
Präsidentschaftswahl in Burundi 1993: Präsidentschaftswahl in Burundi Städtische Namensänderung 1990: Städtische Namensänderung
Abschiedsspiel Beckenbauers 1982: Abschiedsspiel Beckenbauers Festnahme von RAF-Terroristen 1972: Festnahme von RAF-Terroristen
Hesse veröffentlichte 1927: Hesse veröffentlichte "Steppenwolf" Hindenburgdamm 1927: Hindenburgdamm
Nördlicher Magnetpol entdeckt 1831: Nördlicher Magnetpol entdeckt Einsiedler-Mönch Simeon 1035: Einsiedler-Mönch Simeon
1.6.1993: Präsidentschaftswahl in Burundi
Zum ersten Mal in der Geschichte Burundis fanden freie und gleiche Präsidentenwahlen statt. Gewinner war Melchior Ndadaye, ein Angehöriger der Volksgruppe der Hutu. Er löste den Tutsi Pierre Buyoya ab, der das Land zuvor an der Spitze einer 30köpfigen Militärjunta diktatorisch regiert hatte. Der neue Präsident Ndadaye erließ als erstes eine Generalamnestie für politische Gefangene und bildete eine Regierung der nationalen Einheit. Zur Premierministerin ernannte er die Tutsi Sylvie Kingi. Doch die Armee fürchtete um ihre Privilegien, putschte am 21. Oktober 1993 und folterte Präsident Ndadaye zu Tode. Der Putsch löste tagelange Kämpfe im Land aus, bei denen 200.000 Menschen getötet wurden. Vor allem Tutsi wurden von Hutu ermordet, die über den Putsch der weitgehend von Tutsi dominierten Armee erbost waren. Die Hutu waren selbst 1972 und 1988 Opfer von Massakern durch Tutsi geworden. Im Klima des politischen Chaos rächten sie sich nun für diese Taten an den Tutsi. Schließlich verbündeten sich Vertreter der demokratisch legitimierten Regierung mit der Armee, um die Massaker zu stoppen. Die Konflikte hielten aber noch mehrere Jahre an.
www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laender...
Burundi auf den Seiten des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland.
(Deutsch, Französisch)
www.odci.gov/cia/publications/factbook/g...
CIA World Fact Book zu Burundi.
1.6.1990: Städtische Namensänderung
Nach 37 Jahren ein Städtenamen-Wechsel in Sachsen: Nachdem drei Viertel der Bevölkerung dafür gestimmt hatte, erhielt Karl-Marx-Stadt wieder ihren alten Namen Chemnitz zurück. Von 1953 bis 1990 hatte die drittgrößte Stadt Sachsens zu DDR-Zeiten den Namen des sozialistischen Vordenkers getragen. Zur Umbenennung war es gekommen, nachdem das Zentralkomitee der SED das Jahr 1953 zum Karl-Marx-Jahr erklärt hatte und eben diesen mit Diversem zu ehren. Eigentlich sollte Eisenhüttenstadt umbenannt werden, wurde aber nach dem Tod Stalins zu Stalinstadt. Die Stadt Leipzig stand ebenfalls zur Debatte, eine Umbenennung wurde aber wegen seiner langen Messetradition verworfen. So fiel die Wahl auf Chemnitz.
de.wikipedia.org/wiki/Chemnitz...
Die Seiten der deutschen Ausgabe von "Wikipedia" mit einem ausführlichen Eintrag zu Chemnitz.
1.6.1982: Abschiedsspiel Beckenbauers
Der "Kaiser" des deutschen Fußballs, Franz Beckenbauer, beendete seine aktive Laufbahn. Das Abschiedsspiel zwischen der deutschen Nationalmannschaft und seinem damaligen Verein, dem Hamburger SV, endete mit 4:2. Die meiste Zeit seiner aktiven Sportkarriere hat er jedoch beim FC Bayern München verbracht (1958-1977). Im Ausland spielte er von 1977 bis 1980 bei Cosmos New York. Unter seinen Erfolgen als Spieler ragen fünf Deutsche Meisterschaften, drei US-Meistertitel, vier DFB-Pokalsiege, ein Europapokal der Pokalmeister, drei Europapokale der Landesmeister, ein Weltpokal, zwei Ehrungen als Fußballer des Jahres in Europa, die Europameisterschaft 1972 und der Gewinn der Weltmeisterschaft 1974 heraus. Nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn war er als Trainer der Deutschen Nationalmannschaft und als Präsident des FC Bayern München weiter erfolgreich. Unter ihm gewann die deutsche Auswahl die Weltmeisterschaft 1990.
www.beckenbauer-stiftung.de/...
Homepage der Franz Beckenbauer Stiftung, die er nach seiner Karriere als Fußballer gründete.
(Deutsch, Englisch)
www.ifhof.com/hof/beckenbauer.asp...
Eine Biografie Beckenbauers auf den Seiten der "International Football Hall of Fame".
(Englisch)
1.6.1972: Festnahme von RAF-Terroristen
In Frankfurt am Main verhafteten Polizisten die Terroristen Andreas Baader, Holger Meins und Jan Carl Raspe. Damit war der Polizei nach intensiver Fahndung ein erster großer Schlag gegen die linksterroristische Rote Armee Fraktion (RAF) gelungen. Zwei Jahre zuvor hatte die RAF ihren "antiimperialistischen Kampf" gegen die marktwirtschaftliche Gesellschaftsordnung begonnen. Aber auch nach der Verhaftung weiterer führender Terroristen wie Ulrike Meinhof im Juni 1972 verübte die Rote Armee Fraktion weitere Attentate bis zu ihrer Selbstauflösung 1998. Einen Höhepunkt erreichte der Terror 1977 mit der Entführung eines Lufthansa-Flugzeugs nach Somalia und der Geiselnahme des Arbeitgeberpräsidenten Hanns-Martin Schleyer. Insgesamt tötete die RAF etwa 30 Menschen.
www.dhm.de/lemo/html/DasGeteilteDeutschl...
Geschichtlicher Abriss und Plakate zum Linksterrorismus und der RAF vom "Deutschen Historischen Museum".
www.baader-meinhof.com/...
Private Seite zur Baader-Meinhof-Gruppe.
(Englisch)
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