Kalenderblatt dw.com
Bundespräsident Köhler 2004: Bundespräsident Köhler Machtwechsel in Hong Kong 1997: Machtwechsel in Hong Kong
Währungsunion 1990: Währungsunion Wehr- und Zivildienst gleichgestellt 1973: Wehr- und Zivildienst gleichgestellt
NATO ohne 1966: NATO ohne "Grande Nation" IWF und Weltbank gegründet 1944: IWF und Weltbank gegründet
Elfjähriger Kaiser 1917: Elfjähriger Kaiser Schlacht an der Somme 1916: Schlacht an der Somme
Erste Tour de France 1903: Erste Tour de France
1.7.2004: Bundespräsident Köhler
Horst Köhler löste mit seinem Amtsantritt Johannes Rau als ersten Mann im Staat ab: Der 61-Jährige wurde damit der neunte Bundespräsident seit 1949. Bis zum Amtsantritt stand der ehemalige Chef des Internationalen Währungsfonds IWF als politischer Beamter meist jenseits der öffentlichen Wahrnehmung. Köhler war maßgeblich an der Wirtschafts- und Währungsunion bei der deutschen Einheit sowie der Einführung des Euro beteiligt. Er erhielt als Kandidat von Union und FDP in der Bundesversammlung 604 Stimmen - eine mehr als für die absolute Mehrheit (603) erforderlich. Zwar hat der deutsche Bundespräsident deutlich weniger Befugnisse als etwa die Staatsoberhäupter Frankreichs oder der USA. Trotzdem ist das Amt nicht nur auf repräsentative Aufgaben beschränkt: So können Gesetze erst dann wirksam werden, wenn der Präsident sie unterschrieben hat. Knapp über ein Jahr nach seiner Wiederwahl 2009 trat Köhler überaschend am 31. Mai 2010 von seinem Amt zurück. Er begründete seine Entscheidung mit der Kritik an seinen Äußerungen nach seinem Besuch in Afghanistan und in Zusammenhang mit dem Einsatz der Bundeswehr im Ausland.
www.dw.com/dw/article/0,,5636842,00.html...
Ein Dossier zum Rücktritt Köhlers 2010 auf den Seiten von dw.com.
www.bundespraesident.de/...
Die offizielle Homepage des Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland.
(Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch)
1.7.1997: Machtwechsel in Hong Kong
Nach über 150 Jahren endete ein bedeutendes Kapitel britischer Kolonialgeschichte. Wie zwischen Peking und London zuvor vereinbart, wurde das Territorium von Hong Kong an China zurückgegeben. Die Briten hatten Hong Kong als eine Stadt zurückgegeben, die unter der Kolonialherrschaft reich geworden war. Doch bis zum letzten Moment vor Rückgabe der Stadt gab es Streit zwischen Peking und London. Der kommunistischen Führung in Peking missfiel, dass Großbritannien zwei Jahre vor Ende der Kolonialherrschaft noch schnell demokratische Reformen in Hong Kong eingeleitet und ein Parlament gegründet hatte. Mit der Machtübergabe setzte China das neue Parlament sofort wieder außer Kraft und installierte stattdessen einen 800-köpfigen Legislativrat von eigenen Gnaden. Der Regierungschef wurde von einem Gremium ernannt, dessen Mitglieder von China handverlesen waren.
www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laender...
Die Seiten des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland mit Informationen zu Hong Kong.
1.7.1990: Währungsunion
Die durch den Staatsvertrag zwischen der Deutschen Demokratischen Republik und der Bundesrepublik Deutschland festgelegte Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion trat in Kraft. Die Deutsche Mark (DM) löste die Mark (M) als Zahlungsmittel in der DDR ab. Viele Wirtschaftsexperten hatten im Vorfeld dafür plädiert, die ostdeutsche Wirtschaft nicht gleichsam über Nacht dem Wettbewerb mit der westdeutschen und internationalen Konkurrenz auszusetzen. Die schnelle Währungsunion würde dazu führen, dass die DDR-Betriebe der Konkurrenz nicht gewachsen seien. So geschehen. Die ostdeutsche Wirtschaft verlor durch die Einführung der DM ihren osteuropäischen Markt, weil auch diese Länder nicht in der Lage waren, von einem Tag auf den anderen mit harten Devisen zu bezahlen. Selbst international konkurrenzfähige Betriebe standen über Nacht vor dem Aus.
www.dhm.de/lemo/html/DieDeutscheEinheit/...
Die Wirtschafts-, Währungs- und Sozialunion auf dieser Seite des "Deutschen Historischen Museums".
1.7.1973: Wehr- und Zivildienst gleichgestellt
Das Gesetz über die Gleichstellung von Wehr- und Zivildienst löste gemeinsam mit dem Zivildienstgesetz, welches am 9. August in Kraft trat, das Ersatzdienstgesetz ab. Der Zivildienst wurde zu einer wichtigen Stütze im sozialen Bereich der Bundesrepublik Deutschland. Bei den immer wieder aufkeimenden Diskussionen um die Abschaffung der Wehrpflicht in Deutschland wurde nicht selten die Notwendigkeit der allgemeinen Wehrpflicht mit der Unentbehrlichkeit der Zivildienstleistenden in Krankenhäusern und anderen sozialen Einrichtungen begründet. Hierbei wurde oft vernachlässigt, dass das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland überhaupt kein Wahlrecht zwischen Wehr- und Zivildienst vorsieht. Denn nur derjenige, der als Kriegsdienstverweigerer aus Gewissensgründen anerkannt ist, kann Zivildienst leisten.
www.zivildienst.de/...
Das Bundesamt für den Zivildienst (BAZ).
www.zentralstelle-kdv.de/...
Die Homepage der "Zentralstelle für Recht und Schutz der Kriegsdienstverweigerer aus Gewissensgründen" (KDV).
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