Kalenderblatt dw.com
Terroranschläge in Madrid 2004: Terroranschläge in Madrid Gorbatschow wurde KP-Chef 1985: Gorbatschow wurde KP-Chef
Premiere von 1972: Premiere von "Der Pate" Machtübernahme durch Suharto 1966: Machtübernahme durch Suharto
Claudia Cardinale entdeckt 1957: Claudia Cardinale entdeckt USA erlaubte Kriegsgüterabtretung 1941: USA erlaubte Kriegsgüterabtretung
Preußische Schulen verstaatlicht 1872: Preußische Schulen verstaatlicht Gleichstellung der preußischen Juden 1812: Gleichstellung der preußischen Juden
11.3.2004: Terroranschläge in Madrid
Die schwersten Anschläge in der Geschichte Spaniens. Drei Tage vor der Parlamentswahl. Am 11. März 2004 wurden 191 Menschen getötet und mehr als 1500 im morgendlichen Berufsverkehr verletzt. In der Hauptverkehrszeit am Morgen zwischen 7.35 Uhr und 7.55 Uhr waren in vier voll besetzten Pendlerzügen in der Hauptstadt Madrid fast gleichzeitig zehn Bomben explodiert. Seit dem Lockerbie-Attentat von 1988, bei dem 270 Menschen umkamen, war das der schwerste terroristische Anschlag in Europa überhaupt. Acht Monate später waren, nach Angaben der spanischen Polizei, die Madrider Anschläge weitgehend aufgeklärt. Nachdem die Regierung des damaligen Ministerpräsident José Maria Aznar zunächst die baskische Separatistenorganisation ETA für die Anschläge verantwortlich gemacht hatte, mehrten sich bald die Hinweise auf einen religiös-fanatischen Hintergrund der Täter: Es galt als erwiesen, dass die Anschläge auf das Konto islamistischer Terroristen gehen. Im November 2004 begann der Prozess gegen die mutmaßlichen Täter, der am 31. Oktober 2007 mit den Urteilen endete: Drei der Haupttäter erhielten jeweils fast 40.000 Jahre Haft. Der Nationale Gerichtshof Spaniens sprach aber acht der insgesamt 28 Angeklagten frei. Darunter war überraschend auch der Ägypter Rabei Osman el Sayed, in dem die Anklage einen der Drahtzieher der Anschläge vom 11. März 2004 gesehen hatte.
www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laender...
Die Seiten des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland mit Informationen zu Spanien.
www.dw.com/dw/article/0,1564,1143384,00....
Der Artikel "Spanien im Schatten des Terrors" vom 15.3.2004 auf den Seiten von "dw.com".
11.3.1985: Gorbatschow wurde KP-Chef
Nach dem Tod von Konstantin Tschernenko wurde der 54-jährige Michail Gorbatschow zum neuen Generalsekretär der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (KPdSU) gewählt. Nachdem er zunächst seine Machtposition stärkte und erste Reformversuche einleitete, begann er ab 1987 mit einer tiefgreifenden wirtschaftlichen und politischen Umstrukturierung. Mit den Parolen "Glasnost" (Offenheit) und "Perestroika" (Umbau) führte er eine bis dahin nicht für möglich gehaltene Presse- und Meinungsfreiheit sowie erste demokratische Elemente ein. Gorbatschows Reformkurs beflügelte die Demokratisierungsbemühungen in anderen Ostblockstaaten und führte schließlich zum Fall der Mauer und zum Ende des "Kalten Krieges".
www.willy-brandt.de/biographie/gorbatsch...
Gorbatschow-Kurzbiografie bei "Willy-Brandt.de".
11.3.1972: Premiere von "Der Pate"
Am 11. März 1972 wurde Francis Ford Coppolas "Der Pate" in New York uraufgeführt. Der Streifen über einen Mafia-Clan mit Marlon Brando in einer Hauptrolle avancierte zu einem der erfolgreichsten Kinofilme aller Zeiten und wurde mit mehreren "Oscars" ausgezeichnet. Die ebenfalls von Coppola inszenierte Fortsetzung "Der Pate II" spielte ebenfalls viel Geld ein und wurde wiederum mit den begehrten "Academy Awards" geehrt. Nach mehreren filmischen Fehlschlägen gelang dem Regisseur mit dem 1990 veröffentlichten "Der Pate III" die erfolgreiche Vollendung seiner Trilogie über die Geschichte einer New Yorker Mafia-Familie.
www.achievement.org/autodoc/page/cop0bio...
Biografie des Regisseurs mit weiteren Links.
(Englisch)
us.imdb.com/Name?Coppola,+Francis+Ford...
Umfassende Filmografie Coppolas in der "Internet Movie Database".
(Englisch)
11.3.1966: Machtübernahme durch Suharto
General Kemusu Suharto übernahm die Macht in Indonesien. Obwohl Präsident Achmed Sukarno noch ein Jahr im Amt blieb, bestimmte für die kommenden 30 Jahre der ehemalige Armeechef die Geschicke des Landes. Er verbot die Kommunistische Partei Indonesiens und sorgte durch einer politischen und ökonomische Neuausrichtung für eine Stabilisierung des krisengeschüttelten Staates. Trotz der Wahrung der demokratischen Verfassung und des einsetzenden wirtschaftlichen Aufschwungs regierte Suharto autokratisch und verschaffte vor allem seiner Familie und seinen Freunden großen Reichtum. Nachdem er die Unterstützung des Volkes durch Korruptionsaffären verloren hatte, verschärfte die Wirtschaftskrise 1997 den Druck auf den Präsidenten. Nach massiven Demonstrationen trat er im Mai 1998 zurück.
www.cnn.com/SPECIALS/1999/indonesian.ele...
Der Artikel von "Time" zeigt auf, wie sich Suharto in seiner Amtszeit bereicherte.
(Englisch)
www.dw.com/dw/article/0,2144,3091672,00....
Die Seiten von DW mit einem Artikel vom 27.1.2008 zum Tode Suhartos.
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Zitat des Tages
    
Zitat des Tages
Glücklichsein beginnt immer ein wenig über der Erde. Aber niemand hat es beobachten können.
  > Karl Krolow
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Wer schrieb die Romanvorlage zu Francis Ford Coppolas "Der Pate"?
  Dan Brown
  Ken Follett
  Mario Puzo