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| 15.4.1994: WTO gegründet |
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| Die Vertreter der Mitgliedstaaten unterzeichneten im marokkanischen Marrakesch das Gründungsabkommen der Welthandelsorganisation WTO. Die Nachfolgeorganisation des Allgemeinen Zoll- und Handelsabkommens (GATT) ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen mit Sitz in Genf. 2008 hat die WTO 151 Mitglieder, u. a. die Mitgliedstaaten der Europäischen Gemeinschaft, die USA, China und Japan und 33 Regierungen mit Beobachterstatus. Seit September 2005 ist der französische Politiker Pascal Lamy Generaldirektor. Ziel der Organisation ist die Liberalisierung internationaler Handelsbeziehungen. |
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| 15.4.1986: US-Luftangriff auf Tripolis |
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| Die USA bombardierten Libyen als Vergeltung für eine Bombenexplosion in der West-Berliner Diskothek "La Belle". Spannungen zwischen den USA und Libyen gab es freilich schon länger: Im Januar 1986 hatte der US-amerikanische Präsident Ronald Reagan der libyschen Regierung Gaddafis vorgeworfen, Terroristen zu unterstützen und Wirtschaftssanktionen gegen das Land verhängt. Zwei Monate später hatte eine Einheit der US-amerikanischen Marine Übungen im Golf von Sidra ausgeführt, die in das von Libyen beanspruchte Gebiet hineinreichten. Die Libyer hatten sich mit Flugabwehrraketen gegen die US-amerikanischen Flugzeuge zur Wehr gesetzt. Im Gegenzug hatten die US-Amerikaner libysche Schiffe und Raketenstationen angegriffen. |
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| 15.4.1962: Pompidou Premierminister |
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| Es war eine Krisensituation, in der Staatspräsident Charles de Gaulle seinen ehemaligen persönlichen Assistenten Georges Pompidou zum Premierminister ernannte. Der Algerien-Konflikt schwelte seit Mitte der 1950er Jahre. Nachdem er anfänglich gegen die algerische Unabhängigkeit gewesen war, setzte sich de Gaulle für einen Kompromiss ein. Im Jahr 1961 führte Pompidou im Auftrag de Gaulles geheime Verhandlungen mit den Algeriern. Als es schließlich zu einer Einigung gekommen war, wurde Pompidou zum Premierminister ernannt. Er hatte diese Stelle insgesamt über sechs Jahre lang inne, bevor er im Jahr 1968 von de Gaulle entlassen wurde. Nachdem de Gaulle selbst im April 1969 zurücktrat, wurde zwei Monate später Pompidou zum französischen Präsidenten gewählt. |
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| 15.4.1959: John Foster Dulles zurückgetreten |
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| Nach sechs Jahren, in denen er die Außenpolitik der Vereinigten Staaten maßgeblich geprägt hatte, trat John Foster Dulles wegen seiner Krebserkrankung zurück. Im Januar 1953 von US-Präsident Dwight D. Eisenhower zum Außenminister ernannt, hatte Dulles bereits eine lange Karriere hinter sich. Schon im Alter von 30 Jahren hatte er als Rechtsbeistand der US-Delegation an der Versailler Friedenskonferenz teilgenommen. Als Außenminister gab sich Dulles unerbittlich gegenüber dem Kommunismus. Seine Ankündigung, dass die USA auf jeglichen Angriff der Sowjetunion mit einem massiven Vergeltungsschlag ("massive retaliation") antworten würden, galt als Leitlinie US-amerikanischer Außenpolitik bis Kennedy verkündete, man werde eine "flexible Antwort" ("flexible response") auf sowjetische Angriffe finden - und konventionelle Angriffe nicht unbedingt mit Nuklearwaffen erwidern. |
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