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1989: "Die Ritter der Tafelrunde" 1988: "Der letzte Kaiser"
Truman Präsident 1945: Truman Präsident Gewerkschaften legal 1937: Gewerkschaften legal
1901: "Die elf Scharfrichter" Hecker und Struve rufen Republik aus 1848: Hecker und Struve rufen Republik aus
12.4.1989: "Die Ritter der Tafelrunde"
In Dresden wurde die DDR-Version der Arthussage von Christoph Hein, "Die Ritter der Tafelrunde", uraufgeführt. Hein benutzte die mittelalterliche Erzählung, um die Verkrustung in der politischen Führung und den Verlust ihrer ideologischen Ideale darzustellen. Die überzeichneten Anspielungen auf die politische Spitze der DDR und deren Verteidigung des reinen Marxismus gegen Reformbewegungen wie Glasnost und Perestroika, machten das Stück zum Publikumsrenner. Auch von den Kritikern wurde Heins Version der Arthussage hochgelobt, manche betrachten es als das "Schlüsselstück" in seinem Schaffen.
12.4.1988: "Der letzte Kaiser"
Bernardo Bertoluccis Film "Der letzte Kaiser" wurde mit neun Oscars prämiert. Zum ersten Mal in der Geschichte der Preisverleihung erhielt ein Film alle Oscars, für die er vorher nominiert worden war. Der Film erzählt die Lebensgeschichte des letzten chinesischen Kaisers Pu-Yi, beginnend mit seiner Kindheit bis zur Vertreibung aus der "verbotenen Stadt" und seinem Lebensabend als einfacher Gärtner.
12.4.1945: Truman Präsident
Nach dem Tod von US-Präsident Roosevelt wurde sein ehemaliger Vizepräsident Harry S. Truman zum Nachfolger gewählt. Der Jurist begann seine politische Laufbahn 1935 als Senator für seine Heimatstadt Missouri, bis er zehn Jahre später Vizepräsident wurde. Truman stammte aus dem rechten Flügel der Demokraten und vertrat als Präsident die sog. "Containment-Politik", d.h. ein System von Pakten, um den Einfluss der sowjetischen Machthaber in Osteuropa zu stoppen. In der "Truman-Doktrin" vom März 1947 verschärfte er diesen politischen Konflikt des kalten Krieges, indem er anderen "freien" Völkern militärische Hilfe gegen die Ostmächte anbot. Bei seiner Rede vor dem Kongress am 12. März 1947 bat er um die Zustimmung für eine militärischen und wirtschaftlichen Unterstützung der Türkei und für antikommunistische Parteien im griechischen Bürgerkrieg. Trotz wachsender Kritk gegen Truman wurde er 1948 in seinem Amt wiedergewählt. Zwei Jahre später fällte Truman die folgenschwere Entscheidung, dass die USA die südkoreanischen Truppen im "Korea-Krieg" (1950-53) militärisch unterstützen. Dabei vertrat er mit aller Vehemenz das Primat der militärischen und zivilen Führung der USA. Am 4. November 1952 löste Eisenhower Truman im Amt des US-Präsidenten ab.
12.4.1937: Gewerkschaften legal
In den USA erklärte das höchste Gericht die freie ungehinderte gewerkschaftliche Selbstorganisation der Arbeiter für rechtens. Henry Ford kündigte sofort an, in seinen Betrieben weiterhin keine Gewerkschaften zu dulden. Vorausgegangen waren in den 1920er und 1930er Jahren oft bürgerkriegsähnliche Auseinandersetzungen in den Minen des mittleren Westens. Mehrfach hatten Kämpfe zwischen Arbeitern und den Sicherheitskräften der Industriebosse tagelange Schießereien mit Dutzenden Toten zur Folge, da die stark monopolisierten Grubenbesitzer keinerlei Selbstorganisation der Arbeiter dulden wollten. In den folgenden Jahren wurden die schnell wachsenden Gewerkschaften durch die im Zweiten Weltkrieg mobilisierte Patriotismuswelle und die darauffolgende Kommunistenhatz der 1950er Jahre schnell wieder zur Bedeutungslosigkeit herabgewürdigt. Die aus Kooperationismus und Protektionismus entstandene Verflechtung einiger bedeutender Gewerkschaften mit der Mafia trug ebenfalls dazu bei, dass die organisierte Arbeiterschaft in der USA eine temporäre Erscheinung blieb.
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