Kalenderblatt dw.com
Rajiv Gandhi 1944: Rajiv Gandhi Alice und Ellen Kessler 1936: Alice und Ellen Kessler
Eero Saarinen 1910: Eero Saarinen Salvatore Quasimodo 1901: Salvatore Quasimodo
Paul Tillich 1886: Paul Tillich Raymond Poincaré 1860: Raymond Poincaré
Charles Théodore Henri De Coster 1827: Charles Théodore Henri De Coster Jöns Jakob Freiherr von Berzelius 1779: Jöns Jakob Freiherr von Berzelius
20.8.1944: Rajiv Gandhi (†21.5.1991)
Indischer Politiker. Rajiv Gandhi war Mitglied der Kongresspartei und begann seine politische Karriere als Berater seiner Mutter Indira Gandhi. Nach ihrer Ermordung wurde er 1984 neuer Ministerpräsident Indiens (bis 1989). Durch Liberalisierungsmaßnahmen öffnete er Teilbereiche der Wirtschaft für moderne Technik und neue Wege der Produktion. Die anfänglichen Erfolge konnten jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass er kein Mittel gegen die schwerfällige und korrupte Bürokratie und gegen die weitverbreitete Günstlingswirtschaft fand. Vom liberalisierten Außenhandel profitierte lediglich eine städtische Mittelschicht, während sich an der krassen ländlichen Armut kaum etwas änderte. Am 21. Mai 1991 fiel Gandhi einem Bombenanschlag zum Opfer.
news.bbc.co.uk/onthisday/hi/dates/storie...
Ein Eintrag zu Rajiv Gandhi auf den Seiten der BBC.
(Englisch)
20.8.1936: Alice und Ellen Kessler
Deutsche Tänzerinnen und Sängerinnen. Die eineiigen Zwillinge Alice und Ellen Kessler wurden in Nerchau in Sachsen geboren. 1947 wurden sie in das Kinderballett der Leipziger Oper aufgenommen. 1952 erhielten sie ihr erstes Engagement im Düsseldorfer "Palladium", einem großen Revuetheater. Dort sah sie 1955 der Pariser Lido-Direktor Guerin, der von ihrer Vielseitigkeit und Präzision beeindruckt war und sie bald darauf an sein weltberühmtes Varieté auf den Champs-Elysées verpflichtete. Innerhalb eines Jahres tanzten sich die Schwestern an die Spitze der englischen Tanzgruppe "Blue-Bell-Girls". Nach 1960 waren die Zwillinge auf allen großen Showbühnen der Welt präsent und wirkten in zahlreichen Spielfilmen mit.
www.lido.fr/...
Die Homepage des weltberühmten "Lido" in Paris, u.a. mit einer Geschichte des Revuetheaters.
(Englisch, Französisch)
morgenpost.berlin1.de/archiv2004/040411/...
"25 Sonntagsfragen an Alice und Ellen Kessler" auf den Seiten von "morgenpost.de".
20.8.1910: Eero Saarinen (†1.9.1961)
US-amerikanischer Architekt und Möbeldesigner. Saarinen wurde in Kirkkonummi, Finnland, geboren. Sein Vater Eliel Saarinen war ebenfalls Architekt, der mit seinem wichtigsten Projekt, dem Bahnhof von Helsinki (1910-194), die moderne Ära des Bauens in Finnland einleitete. 1923 emigrierte die Familie in die USA. Nach einem Studium der Bildhauerei in Paris schrieb sich Saarinen 1930 an der Yale University in New Haven für Architektur ein. Danach zog es ihn wieder nach Finnland. 1937 arbeitete er im Architektenbüro seines Vaters und entwarf erste Großprojekte. Diese ersten Arbeiten unterliegen noch dem Rationalismus geometrischer Formen. Als selbständiger Architekt "spielte" Saarinen mit der organischen Bauweise und kontrastierte mit seinen dynamischen Formen den Konstruktivismus. Ein Beispiel seines expressiv-plastischen Stils ist das "TWA-Terminal-Building" auf dem JFK-Flughafen in New York (1959-1962).
deu.archinform.net/arch/195.htm?ID=6b339...
"ArchInform" bietet eine Kurzbiografie des Architekten sowie Links zu seinen Projekten.
www.structurae.de/de/persons/data/d00010...
"Structurae", die "Internationale Galerie und Datenbank des Ingenieurbaus". Eine Seite mit vielen Infos zu dem Architekten.
(Deutsch, Englisch, Französisch)
20.8.1901: Salvatore Quasimodo (†14.6.1968)
Italienischer Lyriker und Übersetzer. Salvatore Quasimodo war ursprünglich technischer Zeichner, staatlicher Baubeamter und Eisenbahningenieur. Als Autodidakt hatte er Kenntnisse der klassischen Sprachen erworben und Literaturwissenschaften studiert. Er veröffentlichte seine ersten Gedichte in der Florentiner Zeitschrift "Solaria" und war von da an Mitarbeiter vieler namhafter italienischer Zeitschriften. Von 1941 bis zu seinem Tod lehrte er als Professor für italienische Literatur am Giuseppe Verdi-Konservatorium in Mailand. 1959 erhielt Quasimodo für seine wortgewaltige lyrische Dichtung den Nobelpreis für Literatur. Trotz dieser hohen Auszeichnung blieb das Werk Quasimodos über die Grenzen seines Landes hinaus lange Zeit nahezu unbekannt.

nobelprize.org/nobel_prizes/literature/l...
Der Literaturnobelpreisträger wird im "Electronic Nobel Museum" mit einer Biografie und der Präsentationsrede geehrt.
(Englisch)
www.quasimodo.it/...
Die offizielle Homepage der Casa Quasimodo, dem Geburtshaus des Dichters in Modica.
(Italienisch)
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Zitat des Tages
    
Zitat des Tages
Das Leben ist kein Traum.
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