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Gari Kasparow 1963: Gari Kasparow Samuel Beckett 1906: Samuel Beckett
Georg Lukács 1885: Georg Lukács James Ensor 1860: James Ensor
Friedrich Heinrich Ernst von Wrangel 1784: Friedrich Heinrich Ernst von Wrangel Thomas Jefferson 1743: Thomas Jefferson
Katharina von Medici 1519: Katharina von Medici
13.4.1963: Gari Kasparow
Russischer Schachspieler. Kasparow begann bereits im Alter von sechs Jahren, Schach zu spielen. Mit 13 Jahren war er sowjetischer Jugendmeister; im Alter von 16 Jahren gewann er sein erstes internationales Schach-Turnier. Den damaligen Weltmeister Anatoli Karpow forderte Kasparow im Jahr 1984 erstmals heraus. Als er Karpow schließlich im Jahr 1985 schlug, wurde Kasparow der jüngste Schachweltmeister aller Zeiten. In einem Match, das weltweit Aufmerksamkeit erregte, besiegte der in Baku geborene Schachspieler den Schach-Computer "Deep Blue". Ein Jahr später konnte ihn die Maschine besiegen, nachdem ihre Rechnerleistung verbessert worden war. Im November 2000 verlor er den Schachweltmeister-Titel an seinen Herausforderer Wladimir Kramnik.
13.4.1906: Samuel Beckett (†22.12.1989)
Irischer Schriftsteller und Dramatiker. Beckett wurde in Dublin geboren, lebte und unterrichtete auch in Paris, wo er sich im Jahr 1937 niederließ. Während seiner Zeit in Paris lernte er James Joyce kennen, unter dessen Einfluss seine ersten Gedichte und Kurzgeschichten entstanden. Beckett schrieb sowohl Romane, so zum Beispiel "Molloy" und "Malone stirbt", als auch Theaterstücke, u. a. "Warten auf Godot" und "Endspiel" und Hörspiele. "Warten auf Godot" ist Becketts bekanntestes Werk, dem er seinen Ruf als Hauptvertreter des absurden Theaters verdankt. Im Jahr 1969 erhielt Beckett den Literatur-Nobelpreis für sein Lebenswerk.
www.kalenderblatt.de/index.php?what=thma...
Kalenderblatt mit einem Eintrag zu Becketts "Warten auf Godot". Mit Audio und weiterführenden Links.
13.4.1885: Georg Lukács (†4.6.1971)
Eigentlich György Lukács, ungarischer Philosoph, Literaturwissenschaftler und Literaturkritiker. Der Sohn einer wohlhabenden jüdischen Familie wurde Marxist und trat im Jahr 1918 der Kommunistischen Partei Ungarns bei. Während deren Regierungszeit war er stellvertretender Minister für Erziehung. Nach dem Sturz der Regierung zog Lukács 1919 nach Wien um. Später lebte er in Moskau und dann in Budapest, wo er im Jahr 1945 eine Professur antrat. In seinem Buch "Geschichte und Klassenbewusstsein" (1923) legte er den Grundstein für seine spezielle marxistische Philosophie. In dem Werk vertritt er die These, dass die Literatur die jeweiligen gesellschaftlichen Verhältnisse widerspiegelt. Im Jahr 1970 erhielt Lukács den Goethepreis der Stadt Frankfurt.
13.4.1860: James Ensor (†19.11.1949)
Belgischer Maler und Zeichner. Seine frühen Werke stellen vorwiegend häusliche Szenen, Landschaften und Stillleben im impressionistischen Stil dar. In den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts war Ensor Mitglied einer Gruppe progressiver Künstler. In dieser Zeit begann er mit Gemälden, die gespenstische Masken, Phantome und Skelette zeigen. Obwohl Ensor aus der Gruppe ausgeschlossen wurde, fuhr er fort, unheimliche Visionen wie "Masken" (1890) und "Skelette im Kampf um den Leichnam eines Gehängten" (1891) zu malen. Es waren diese Gemälde, die ihn bekannt machten und die ihn zu einem der Hauptvertreter des flämischen Expressionismus machten. Als im Jahr 1929 sein Gemälde "Einzug Christi in Brüssel " zum ersten Mal öffentlich ausgestellt wurde, verlieh König Albert von Belgien dem Maler den Titel eines Barons.
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