Kalenderblatt dw.com
Roman Herzog 1934: Roman Herzog Ivar Giaever 1929: Ivar Giaever
Gregory Peck 1916: Gregory Peck Bette Davis 1908: Bette Davis
Herbert von Karajan 1908: Herbert von Karajan Joseph Lister 1827: Joseph Lister
Thomas Hobbes 1588: Thomas Hobbes
5.4.1934: Roman Herzog (†10.1.2017)
Deutscher Politiker und Jurist. Am 1. Juni 1999 wurde Roman Herzog von Johannes Rau im Amt des Bundespräsidenten abgelöst. Fünf Jahre hatte Herzog das Amt betraut und sich Ende seiner Amtszeit entschlossen, nicht zur Wiederwahl anzutreten. Nach seiner Promotion 1958 und Habilitation 1964 war er von 1966 bis 1969 Professor an der FU Berlin. Von 1978 bis 1980 lehrte er an der Hochschule für Verwaltungswissenschaften in Speyer. 1970 war er in die CDU eingetreten. In Baden-Württemberg war er Kultusminister (1978-1980) und Innenminister (1980-1983), bevor er 1983 Vizepräsident und von 1987 bis 1994 Präsident des Bundesverfassungsgerichts wurde. Nach der Bundespräsidentschaft war er im Aufsichtsrat der "AA Fortuna AG" tätig und wurde im Dezember 1999 zum Leiter einer Kommission für die Erarbeitung einer Grundrechtscharta der Europäischen Union. Auch war er seit Januar 2000 Mitglied der Kommission zur Aufklärung der Parteispendenaffäre um Helmut Kohl.
www.hdg.de/lemo/html/biografien/HerzogRo...
Der Lebenslauf Herzogs auf den Seiten des "LEMO-Projekts".
5.4.1929: Ivar Giaever
US-amerikanischer Physiker und Biologe. Er arbeitete ab 1958 in einer Forschungsgruppe für Festkörperphysik, wo er sich mit der Supraleitung befasste. Seine Promotion in Physik schloss er 1964 ab. Für seine wissenschaftliche Leistung auf diesem Gebiet wurde ihm 1973 zusammen mit Brian Josephson und Leo Esaki der Nobelpreis für Physik verliehen. Die drei Forscher hatten unabhängig voneinander dasselbe Ergebnis erzielt. Sie konnten theoretisch und praktisch nachweisen, dass atomare Teilchen in supraleitenden Medien in der Lage sind, isolierende Barrieren zu überwinden. Dieser "quantenmechanische Tunneleffekt" war bis dahin von der orthodoxen Physik für diese Teilchen ausgeschlossen worden. In den 1970er Jahren wandte sich Giaever der Biophysik zu. 1988 übernahm er eine Professur an der Universität in Colorado und am Rensselear Polytechnischen Institut in Troy, New York.
www.rpi.edu/~giaevi/...
Homepage des Physikers mit einem Forschungsüberblick.
(Englisch)
nobelprize.org/nobel_prizes/physics/laur...
Biografie des Physikers auf den offiziellen Seiten des "Nobelpreis- Kommitees".
(Englisch)
5.4.1916: Gregory Peck (†12.6.2003)
US-amerikanischer Schauspieler. Peck studierte zunächst Medizin, dann Literatur und Theaterwissenschaft. Ein Jahr nach seinem Filmdebüt in Tourneurs "Tage des Ruhms" (1943) wurde er mit seiner Rolle des schottischen Missionars Pater Francs in Stahls "Schlüssel zum Himmel" für einen Oscar nominiert. Beinahe 20 Jahre sollte es dauern, bis er 1962 die Trophäe für seine Darstellung des Anwalt Atticus Finch in Mulligans "Wer die Nachtigall stört" tatsächlich in Empfang nehmen konnte. Neben seiner Schauspielerei engagierte sich Peck auch in anderen Bereichen des Films. 1964 wurde er in den "National Council of Art" berufen und gründete 1967 das "American Film Institute" mit, dessen "Life Achievement Award" er 1989 selbst verliehen bekam.
de.wikipedia.org/wiki/Gregory_Peck...
Ein Eintrag zu Peck auf den Seiten von "Wikipedia": mit Biografie und umfangreicher Filmografie.
www.jefflangonline.com/peck/...
Die offizielle "Gregory-Peck-Homepage", mit einer sorgsam ausgewählten Sound-Datei.
(Englisch)
5.4.1908: Bette Davis (†6.10.1989)
Eigentlich Ruth Elisabeth Davis, US-amerikanische Schauspielerin. Sie spielte in über 100 Filmen und verkörperte dabei einen ganz eigenen Typus der selbstbewussten, emanzipierten und autoritären Frau. Sie interessierte sich für die vom mainstream abweichenden Rollen, wie z.B. Neurotikerinnen oder die boshafte Lady. Sie spezialisierte sich auf das Genre des Melodrams und des Gangster- und Kriminalfilms, so in "Die gezeichnete Frau" (1937). Ihren ersten Oscar erhielt sie für ihre Rolle des Stars Joyce Heath in Alfred E. Greens "Gefährlich" (1935). Der zweite Oscar wurde ihr für die Titelrolle in William Wylers "Jezebel" (1938) verliehen. Zum Abschluss ihrer Karriere konnte sie 1977 den "Life Achievement Award" des US-amerikanischen Filminstituts entgegennehmen. In den 1980er Jahren trat sie trotz zahlreicher schwerer Krankheiten noch einmal in der TV-Serie "Hotel" auf. Ihren letzten großen Auftritt hatte Bette Davies in Lindsays Andersons Film "Wale im August" (1986).
www.imdb.com/name/nm0000012/...
Biografie und Filmografie des Filmstars.
(Englisch)
www.meredy.com/bettedavis/...
Vor allem Fotos und einige Analysen ihrer Filme bilden den Inhalt dieser Seite.
(Englisch)
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Zitat des Tages
    
Zitat des Tages
Ich habe nichts dagegen, dass die Menschen im Internet verkehren. Aber eine Freundschaft, die in mehreren Biergartenbesuchen gestählt worden ist, ist mehr wert als das ganze Internet.
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