Kalenderblatt dw.com
Rosel Zech 1942: Rosel Zech Vittorio de Sica 1902: Vittorio de Sica
Marc Chagall 1887: Marc Chagall Lion Feuchtwanger 1884: Lion Feuchtwanger
Gustav Mahler 1860: Gustav Mahler Ludwig Ganghofer 1855: Ludwig Ganghofer
Joseph-Marie Jacquard 1752: Joseph-Marie Jacquard
7.7.1942: Rosel Zech (†31.8.2011)
Deutsche Schauspielerin. Bereits mit 16 Jahren verließ Rosel Zech ihre Familie in Berlin, um Schauspielerin zu werden. Bereits bei ihrem zweiten Engagement arbeitete sie mit Peter Zadek zusammen. Zu einer erneuten Zusammenarbeit mit Zadek kam es, als sie an das Schauspielhaus Bochum ging. Mit ihrer Hauptrolle in Ibsens "Hedda Gabler" wurde sie zur besten Schauspielerin von 1977 gewählt. Weitere Theaterengagements führten sie an das Bayerische Staatsschauspiel München und an das Theater in der Josefstadt Wien. Dem Film- und Fernsehpublikum ist sie aus Filmen wie "Die Sehnsucht der Veronika Voss" von Rainer Werner Fassbinder oder der Fernsehserie "Die Knapp-Familie" bekannt. Zuletzt war sie u.a. in dem Kinofilm "Aimee und Jaguar" zu sehen.
www.radiobremen.de/tv/hoechstpersoenlich...
Eine Kurzbiografie von Rosel Zech.
7.7.1902: Vittorio de Sica (†13.11.1974)
Italienischer Regisseur, Schauspieler und Produzent. Beginnend in den 1920er-Jahren hatte Vittorio de Sica eine lange und erfolgreiche Karriere als Film- und Bühnenkomiker. 1939 begann er als Filmregisseur. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er zu einem der Hauptvertreter des italienischen Neorealismus. Seine mit dem Oscar für den besten ausländischen Film ausgezeichneten Werke "Schuhputzer" (1946) und "Fahrraddiebe" (1948) drehte er mit Laienschauspielern. "Fahrraddiebe" ist eines der bedeutendsten Werke der italienischen Nachkriegszeit und gilt als der "Klassiker" des Neorealismus. De Sica war als Schauspieler in etwa 150 Filmen zu sehen. Als Regisseur drehte er insgesamt 34 Filme.
www.filmref.com/directors/dirpages/desic...
Ein Artikel zu de Sica.
(Englisch)
www.spe.sony.com/classics/garden/crew/si...
Eine Biografie und eine Filmografie zu de Sica auf einer Website von Sony.
(Englisch)
7.7.1887: Marc Chagall (†28.3.1985)
Russisch-jüdischer Maler und Grafiker. Marc Chagall wurde vor allem durch seine Kindheitserinnerungen an die Enge des ostjüdischen Schtetls geprägt. Er malte Bilder mit dörflichen Szenen, Hähnen, Pferden, Kühen und durch die Luft schwebenden Liebespaaren. Nach einer erfolgreichen Ausstellung 1914 in Berlin malte Chagall in Witebsk eine Reihe von Bildern, die seine enge Verbundenheit zum russischen Judentum zeigen. Von 1923 bis 1941 lebte der Künstler erneut in Paris, danach in den USA. Nach dem Tod seiner Frau kehrte Chagall 1949 nach Frankreich zurück, wo er auch auf dem Gebiet der Glasmalerei wirkte. 1960 entstand das erste der beiden Fenster für die Kathedrale von Metz. 1962 schuf der Künstler die Glasfenster für die Klinik Hadassah in Jerusalem. Marc Chagall entwarf auch die Fenster für die Kirche St. Stephan in Mainz.
www.artchive.com/artchive/ftptoc/chagall...
Die Beschreibung des Lebens von Marc Chagall bei "artchive.com".
(Englisch)
www.artcyclopedia.com/artists/chagall_ma...
Die Werke Chagalls im Internet.
(Englisch)
7.7.1884: Lion Feuchtwanger (†21.12.1958)
Deutscher Schriftsteller. Lion Feuchtwanger wurde in München als Sohn eines jüdischen Fabrikanten geboren. Der Autor lernte 1919 Bertolt Brecht kennen und arbeitete fortan eng mit ihm zusammen. 1923 erschien sein Roman "Die häßliche Herzogin Margarete Maultasch". "Jud Süß" (1925) machte ihn international bekannt. Das Werk wurde in einer verfälschten Version im Dritten Reich verfilmt. 1933 wurde der linke jüdische Intellektuelle ausgebürgert und seine Bücher von den "arischen" Nazis verbrannt. Er ließ sich in Sanary-sur-Mer (Südfrankreich) nieder. Dort entstand die "Wartesaal"-Trilogie" (1930-1940). 1941 zog er nach Los Angeles. Seine Romane "Die Brüder Lautensack" (1944), "Die Jüdin von Toledo" (1955) und "Goya oder Der arge Weg der Erkenntnis" (1951) wurden zu großen Erfolgen. Lion Feuchtwanger gehörte zu den meistgelesenen Autoren seiner Zeit. Eine Konstante seines Werkes war die immer neue Auseinandersetzung mit dem Judentum, so z.B. in seiner "Josephus"-Romatrilogie, die das Leben des spätantiken judäischen Geschichtsschreibers Flavius Josephus behandelt. Aus seinem grundsätzlichen Bekenntnis zu Sozialismus und Kommunismus machte Feuchtwanger nie einen Hehl, wenn dem Romancier dabei auch Fehleinschätzungen unterliefen, wie z.B. seine positive Schilderung der stalinistischen Säuberungen 1937. Der Schriftsteller gilt als einer der größten deutschen Verfasser historischer Romane.
www.dhm.de/lemo/html/biografien/Feuchtwa...
Das "Lebendige Museum online" mit einer Biografie und mehreren Fotos Feuchtwangers.
www.usc.edu/isd/archives/arc/libraries/f...
Die "Feuchtwanger Memorial Library" bietet umfassende Informationen zu dem Schriftsteller.
(Englisch)
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