Kalenderblatt dw.com
Volker Schlöndorff 1939: Volker Schlöndorff Bernhard Heisig 1925: Bernhard Heisig
Sin-Itiro Tomonaga 1906: Sin-Itiro Tomonaga Harry Buckwitz 1904: Harry Buckwitz
Alexandra Kollontaj 1872: Alexandra Kollontaj Joseph Haydn 1732: Joseph Haydn
René Descartes 1596: René Descartes Pius IV. 1499: Pius IV.
31.3.1939: Volker Schlöndorff
Deutscher Regisseur. Schlöndorff wurde in Wiesbaden geboren. Er begann seine Karriere als Assistent der Regisseure Malle, Jean-Pierre Melville und Alain Resnais. Seinen ersten Erfolg feierte er mit dem Film "Der junge Törless" (1966), für den er die "Filmbänder in Gold" in den Kategorien "Bester Film", "Beste Regie" und "Bestes Drehbuch" erhielt. Ihm wurden der "Filmkritiker-Preis" in Cannes und der "Deutsche Filmpreis" verliehen. Bekannt wurde er durch die Filme "Die verlorene Ehre der Katharina Blum", den er zusammen mit Margarethe von Trotta 1975 drehte, "Die Blechtrommel" (1978), "Tod eines Handlungsreisenden" (1984) und "Homo Faber" (1990). Schlöndorff ist als Leiter der Babelsberger Filmstudios an der Popularisierung des Deutschen Films beteiligt.
www.kinoweb.de/filme/Unhold/film04.html...
Die "Kinoweb"-Site präsentiert die Biografie Schlöndorffs und stellt seinen Film "Der Unhold" (1996) vor.
www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/...
Eine Hommage an den "Meister der anspruchsvollen Literaturverfilmung".
31.3.1925: Bernhard Heisig
Deutscher Maler und Grafiker. Bernhard Heisig gilt als einer der wichtigsten Repräsentanten der Kunst aus der Deutschen Demokratischen Republik (DDR). Er setzte sich mit Menzel, Corinth, Kokoschka, Beckmann und Dix auseinander und reflektierte als einziger Maler der DDR die westliche "Pop-Art". In den 1960er Jahren fand Heisig zu seinen großen, historisch-politischen Panoramen. Heisig war in der DDR Mitglied der "Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands" (SED) und Vizepräsident des "Verbandes Bildender Künstler" (VBK), ebenso leitete er als Rektor die Leipziger Universität. 1989 trat er aus der SED aus und gab alle seine Nationalpreise zurück. 1998 wurden Vorwürfe gegen Heisig erhoben, die seine Rolle in der DDR betreffen und seine Mitgliedschaft in der Waffen-SS während der Nazi-Diktatur thematisieren.
www.dhm.de/lemo/html/biografien/HeisigBe...
Die Website vom "Deutschen Historischen Museum" bietet einen ausführlichen Lebenslauf des Künstlers.
www.uni-wuerzburg.de/museum/bernhard_hei...
Auf den Seiten der Universität Würzburg werden Entwürfe Heisigs für sein Reichstagsbild präsentiert und auf seine künstlerische Karriere eingegangen.
31.3.1906: Sin-Itiro Tomonaga (†8.7.1979)
Japanischer Physiker. Tomonaga studierte Physik. Er forschte und arbeitete in den Bereichen Nuklearphysik und Quantenfeldtheorie. Ab 1963 leitete er das Institut für optische Forschung an der Kyoiku-Universität. Außerdem war er von 1963 bis 1969 Präsident des japanischen Wissenschaftsrats. 1965 erhielt er den Physiknobelpreis (zusammen mit Julian Schwinger und Richard Feynman) für seine Arbeiten auf dem Gebiet der Quantenelektrodynamik. Die von den drei Forschern entwickelte Methode wird "Renormierung" genannt. Sie besagt, dass die Teilchen (Quanten) nicht einzeln berücksichtigen werden müssten. Es reiche aus, "die Wolke" aus Teilchen zu beobachten, denn diese besitze ebenso die zentralen elektrodynamischen Eigenschaften der einzelnen Teilchen.
nobelprize.org/physics/laureates/1965/to...
Auf dieser Website kann eine ausführliche Beschreibung des Lebens des Wissenschaftlers eingesehen werden.
(Englisch)
31.3.1904: Harry Buckwitz (†27.12.1987)
Deutscher Regisseur, Schauspieler und Indendant. Harry Buckwitz wurde in München geboren. Von 1925 bis 1937 war er an verschiedenen deutschen Bühnen engagiert, arbeitete dann zeitweilig als Hotelier. Im 2. Weltkrieg diente er in der Wehrmacht. Von 1946 bis 1951 war Buckwitz Verwaltungsdirektor und Regisseur an den Münchner Kammerspielen. Als Generalintendant der staatliche Bühne in Frankfurt am Main von 1951 bis 1968 stemmte sich Buckwitz mutig gegen den restaurativen und antikommunistischen Zeitgeist: Mitten im Kalten Krieg bekämpfte er die bundesrepublikanische Borniertheit gegenüber den Stücken eines der größten Autoren des 20. Jahrhunderts: Bertolt Brecht. Er setzte sich für den sozialistischen Stückeschreiber in der BRD ein, indem er mit ihm in Verbindung blieb und seine Werke auf westdeutsche Bühnen brachte. Buckwitz war die deutsche Erstaufführung des "Guten Menschen von Sezuan" (1952) zu verdanken. Auch nach dem Bau der Berliner Mauer 1961 blieben Brechts Stücke bei ihm auf dem Spielplan. Mit ebensolcher Hartnäckigkeit verteidigte er 1968 auch den Schriftsteller Peter Weiss: Buckwitz inszenierte ungeachtet wütender Angriffe und bösartigster Anwürfe Weiss' "Viet Nam Diskurs" in der Mainmetropole.
www.uni-protokolle.de/buecher/isbn/39325...
Ein undatierter Artikel aus der Neuen Züricher Zeitung zu Buckwitz.
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Zitat des Tages
    
Zitat des Tages
Dubium sapientiae initium - Zweifel ist der Weisheit Anfang.
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