Kalenderblatt dw.com
Christina Onassis 1950: Christina Onassis Alexander Solschenizyn 1918: Alexander Solschenizyn
Nagib Mahfus 1911: Nagib Mahfus Robert Koch 1843: Robert Koch
Louis Charles Alfred de Musset 1810: Louis Charles Alfred de Musset Hector Berlioz 1803: Hector Berlioz
Christian Dietrich Grabbe 1801: Christian Dietrich Grabbe  Papst Leo X. 1475: Papst Leo X.
11.12.1950: Christina Onassis (†19.11.1988)
Griechische Großreederin. Die Tochter des griechischen Großreeders Aristoteles Onassis und seiner Frau Tina wuchs in luxuriöser, aber liebloser Umgebung auf. Sie erhielt Privatunterricht, erlernte mehrere Sprachen, besuchte die Hewitt-School in New York und schloss ihre Ausbildung am Queen's College in London ab. Nachdem ihr Bruder Alexander 1973 tödlich verunglückt war, wurde sie von ihrem Vater in die Geschäfte miteinbezogen. Nach dessen Tod 1975 trat sie erfolgreich seine Nachfolge an der Spitze des multinationalen Konzerns an. Sie lebte sehr zurückgezogen in der Schweiz und starb 37-jährig an einem Herzinfarkt. Ihre Tochter Athina aus vierter Ehe ist Alleinerbin des riesigen Vermögens.
www.divasthesite.com/Society_Divas/chris...
Ein ausführlicher, bebilderter Artikel in vier Teilen über Christina Onassis.
(Englisch)
11.12.1918: Alexander Solschenizyn (†3.8.2008)
Russischer Schriftsteller. Er studierte Physik und Mathematik und arbeitete dann zunächst als Lehrer. Wegen abfälliger Bemerkungen über Stalin wurde er 1945 zu acht Jahren Straflager verurteilt, danach nach Kasachstan verbannt. Nach 1962 versuchte er, sich als freier Schriftsteller zu etablieren. Er konnte jedoch der offenen und versteckten Zensur in der Sowjetunion nicht entkommen. Seine systemkritischen, autobiografisch geprägten Werke "Ein Tag im Leben des Iwan Denissowitsch", "Der erste Kreis der Hölle" und "Archipel Gulag" erschienen ab 1966 dort nicht mehr. 1970 erhielt er den Literatur-Nobelpreis. Vier Jahre später wurde er abgeschoben. Ab Anfang der 1990er-Jahre bemühte sich Russland um Solschenizyns Rehabilitation. Nach über 20 Jahren Exil kehrte er 1994 nach Moskau zurück.
www.dw.com/dw/article/0,2144,3536361,00....
Ein Nachruf auf Solschenizyn auf den Seiten von dw.com.
nobelprize.org/nobel_prizes/literature/l...
Ein biografischer Eintrag zu Solschenizyn auf den Seiten des "Nobel-e-Museums".
(Englisch)
11.12.1911: Nagib Mahfus (†30.8.2006)
Ägyptischer Schriftsteller. Mahfus wurde als Sohn eines Staatsbeamten in Kairo geboren. Er erhielt eine traditionelle Erziehung an einer Koranschule und studierte in den 1930er Jahren am Literatur- und Philosophiekolleg der Ägyptischen Universität von Kairo. Zunächst schlug er eine Beamtenlaufbahn ein, war aber stets als Autor tätig. 1939 debütierte Mahfus mit einer Novellensammlung. Der als "Vater des arabischen Romans" bezeichnete Schriftsteller schrieb mehr als 40 Romane, Theaterstücke und Kurzgeschichten. Mahfus erhielt unter anderem 1957 den Ägyptischen Staatspreis für Literatur, wohingegen er die Ehrendoktorwürde der Jerusalemer Universität 1992 ablehnte. Den Literaturnobelpreis, den seine Töchter für ihn entgegen nahmen, wurde 1988 als Auszeichnung der gesamten arabischen Gegenwartsliteratur verstanden und als kulturpolitisches Signal gewürdigt.
www.dw.com/dw/article/0,2144,1335848,00....
Seit über 20 Jahren verlegt der Schweizer Unionsverlag außereuropäische Literatur. Auch eine beachtliche Anzahl arabischer AutorInnen sind im Programm. Martin Zähringer hat 2004 sich mit dem Verlagsleiter unterhalten.
nobelprize.org/nobel_prizes/literature/l...
Biografischer Eintrag über Mahfus im Archiv der Nobel-Gesellschaft zu dem Träger des Nobelpreises für Literatur.
(Englisch)
11.12.1843: Robert Koch (†27.5.1910)
Koch war der Begründer der modernen Bakteriologie. Ihm gelang es 1876 erstmals einen lebenden Mikroorganismus als Erreger einer Infektionskrankheit nachzuweisen. Bei seinen Untersuchungen half ihm der von Aloys Pollender 1849 entdeckte Milzbrandbazillus. Koch entdeckte 1882 den Tuberkelbazillus und ein Jahr später den Cholera-Erreger. 1885 wurde er Professor für Hygiene und Bakteriologie in Berlin. Als Direktor leitete er von 1891 bis 1901 das "Preußische Institut für Infektionskrankheiten", das später in "Robert-Koch-Institut" umbenannt wurde. Koch wurde 1905 mit dem Nobelpreis für Medizin und Physiologie ausgezeichnet
nobelprize.org/nobel_prizes/medicine/lau...
Eine Biografie Kochs auf den Seiten des "Nobel-e-Museums".
(Englisch)
www.rki.de/...
Die offizielle Homepage des "Robert-Koch-Instituts" mit Informationen und aktuellen Nachrichten. Daneben werden in der Rubrik "Gesundheit und Krankheiten" Erkenntnisse aus den Gebieten "Infektionskrankheiten" und "Epidemologie" veröffentlicht.
(Deutsch, Englisch)
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Zitat des Tages
Wenn der Arzt hinter dem Sarg des Patienten geht, so folgt manchmal tatsächlich die Ursache der Wirkung.
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