Kalenderblatt dw.com
Julio Cortázar 1914: Julio Cortázar Christopher Isherwood 1904: Christopher Isherwood
Peggy Guggenheim 1898: Peggy Guggenheim Guillaume Apollinaire 1880: Guillaume Apollinaire
Charles Robert Richet 1850: Charles Robert Richet Michel-Joseph de Montgolfier 1740: Michel-Joseph de Montgolfier
Sir Robert Walpole 1676: Sir Robert Walpole
26.8.1914: Julio Cortázar (†12.2.1984)
Argentinischer Schriftsteller. Cortázar entstammte einer wohlhabenden bürgerlichen Familie. Zunächst war er als Gymnasiallehrer tätig, später war er Professor für französische und englische Literatur an der Universidad de Cuyo in Mendoza. 1946 gab er aus Protest gegen das Perón-Regime seine Universitätslaufbahn auf und arbeitete als Kritiker und Übersetzer in Buenos Aires. Als er 1951 ein Stipendium des französischen Staates erhielt, ließ er sich für immer in Paris nieder. Zunächst arbeitete er als Übersetzer bei der UNESCO, später widmete er sich ganz seiner literarischen Tätigkeit. Er schrieb Erzählbände und Romane. Sein erfolgreichster wurde "Rayuela" (1963). 1974 wurde Cortázar mit dem Prix Médicis ausgezeichnet.
www.juliocortazar.com.ar/...
Die Julio Cortázar-Homepage.
(Spanisch)
www.kirjasto.sci.fi/cortaz.htm...
Ein Eintrag zu Leben und Werk Julio Cortázars.
(Englisch)
26.8.1904: Christopher Isherwood (†4.1.1986)
US-amerikanischer Schriftsteller englischer Herkunft. Mit W.H. Auden schrieb er expressionistische Dramen. Bekannt wurde er vor allem mit seinen Geschichten über Berlin zu Beginn der dreißiger Jahre des Zwanzigsten Jahrhunderts. Seine Romane basieren überwiegend auf seinen eigenen Erlebnissen. Viele seiner literarischen Freunde tauchen darin unter falschem Namen auf, auch W.H. Auden, Stephen Spender und Virginia Woolf. Weltberühmt wurde Isherwood vor allem durch seinen Roman "Leb' wohl Berlin" (1939). Nach seinen Schilderungen der deutschen Hauptstadt kurz vor der Naziherrschaft entstand 1966 das Musical "Cabaret". Es wurde 1972 mit Liza Minelli verfilmt und wurde zum Filmklassiker.
www.kirjasto.sci.fi/isherwoo.htm...
Ein Beitrag zu Isherwood bei "kirjasti.sci.fi".
(Englisch)
26.8.1898: Peggy Guggenheim (†13.12.1979)
US-amerikanische Kunstsammlerin und -mäzenin. Peggy Guggenheim stammte aus der reichen Guggenheim-Familie. Ihr Vater kam beim Untergang der Titanic um als sie 13 war. Nach ihrem Schulabschluss tauchte sie Anfang der 1920er Jahre in die Pariser Bohème ein. Seit 1938 sammelte sie systematisch Moderne Kunst. Ihre kostbare Sammlung konnte sie während des Zweiten Weltkriegs von Paris nach New York retten. Ihre Galerie "Art of This Century" spielte eine bedeutende Rolle in der Geschichte der modernen US-amerikanischen Malerei. Sie half einigen Künstlern bei der Emigration aus Frankreich. 1951 richtete sie in Venedig ein Museum für ihre Sammlung ein, die bis heute zu den kostbarsten und bedeutendsten Sammlungen Moderner Kunst zählt.
www.leftbankreview.com/profiles/PeggyGug...
Eine Biografie Peggy Guggenheims.
(Englisch)
www.guggenheim.org/...
"Guggenheim.org" mit Links zu allen Museen der Sammlung.
(Englisch)
26.8.1880: Guillaume Apollinaire (†9.11.1918)
Eigentlich Wilhelm Apollinaris de Kostrowitsky, französischer Schriftsteller. Apollinaire wurde als unehelicher Sohn einer polnischen Gräfin und eines italienischen Offiziers geboren. Ab 1898 lebte er in Paris und kurze Zeit auch als Hauslehrer in Deutschland. Seinen Lebensunterhalt verdiente er mit erotischer Literatur, bevor er sich im Ersten Weltkrieg als Freiwilliger meldete. Als enger Freund von Dufy, Braque und Matisse wurde er zum Sprachrohr der Kubisten. Er gilt als einer der Erneuerer der französischen Lyrik. Als Kritiker hatte er großen Einfluss auf die moderne Kunst. Er führte den Begriff des Surrealismus ein. Zu seinen bekanntesten Gedichten gehören "Alkohol" (1913) und "Kaligramme" (1918).
www.art-ww1.com/d/texte/028text.html...
Ein Tryptichon des Künstlers.
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Der Zusatz "ismus" hinter dem Namen einer Person ist die einzige Art von Denkmal, die wirklich Bestand hat.
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