 |
 |
 |
 |
 |
 |
|
|
 |
| 3.3.1939: Ariane Mnouchkine |
 |
| Französische Schauspielerin und Regisseurin. Ariane Mnouchkine wurde in Boulogne-Billancourt geboren. Die Bühnenkünstlerin gründete 1964 das "Théâtre du Soleil". Zuerst fanden die Aufführungen der Truppe in einem Zirkuszelt statt. Dann wurden die altgedienten Bretter eines ehemaligen Revuetheaters bespielt. Seit 1970 fand das "Théâtre du Soleil" in einer alten Fabrikhalle, "La Cartoucherie", am Stadtrand von Paris eine geeignete Spielstätte, um aufwändige Ausstattungsstücke mit brisanten Themen aufzuführen. Ariane Mnouchkine konzipiert die Stücke selbst und richtet die Inszenierungen mit ihrem gesellschaftlich engagierten Theaterkollektiv auf ein breites Publikum aus. Internationale Aufmerksamkeit errangen "1789" (1975 verfilmt), "1793", "L'âge d'or", "Molière" (1978 verfilmt) und die szenische Bearbeitung von "Mephisto", nach dem Roman von Claus Mann. |
 |
 |
|
|
 |
 |
|
 |
|
|
|
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
|
|
 |
| 3.3.1930: Heiner Geißler |
 |
| Deutscher Politiker. Geißler wurde in Oberndorf am Neckar geboren. Er studierte Philosophie und Rechtswissenschaft in München und Tübingen. Nach dem Studium arbeitete er als Richter. Von 1962 bis 1965 war Geißler Leiter des Ministerbüros des Arbeits- und Sozialministers von Baden-Württemberg. 1965 wurde Heiner Geißler in den Deutschen Bundestag gewählt. Zwei Jahre später wurde er Minister für Soziales, Jugend, Gesundheit und Sport des Landes Rheinland-Pfalz. Als Bundesminister für Jugend, Familie und Gesundheit (1982-1985) ordnete Geißler das Kriegsdienstverweigerungs- und Zivildienstgesetz neu. Er erwirkte die Anerkennung von Erziehungsjahren in der Rentenversicherung. Heiner Geißler war von 1977 bis 1989 Generalsekretär der CDU. Von 1989 bis 2000 war er Mitglied des Bundesvorstandes der CDU und von 1991 bis 1998 stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. |
 |
 |
|
|
 |
 |
|
 |
|
|
|
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
|
|
 |
| 3.3.1928: Gudrun Pausewang |
 |
| Deutsche Schriftstellerin. Gudrun Pausewang wurde 1928 in Wichstadtl/Böhmen geboren. Nach dem Zweiten Weltkrieg flüchtete sie mit ihrer Familie nach Hessen. In Wiesbaden studierte Pausewang Pädagogik. Als Lehrerin ging sie 1956 nach Südamerika. Gudrun Pausewang, deren Bücher in viele Sprachen übersetzt und verfilmt wurden, schrieb ihr erstes Kinderbuch 1972 ("Hinterm Haus der Wassermann"). In "Auf einem langen Weg" (1978) greift sie auf ihre Fluchterlebnisse zurück. In "Die Not der Familie Caldera" (1977) und "Kunibert und Killerwamba" (1976) wird die Situtation der Kinder in Südamerika geschildert. In "Die letzten Kinder von Schewenborn" (1983) und "Die Wolke" (1987) schildert Pausewang die Auswirkungen eines Reaktorunfalls. Gudrun Pausewang wurde 1997 mit dem "Birmingham Children's Book Award" für ihren Roman "Reise im August" ausgezeichnet. 1999 erhielt sie den "Heinrich-Wolgast-Preis". |
 |
 |
|
|
 |
 |
|
 |
|
|
|
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
|
|
 |
| 3.3.1918: Fritz Thiedemann (8.1.2000) |
 |
| Deutscher Springreiter. Geboren als jüngstes Kind einer elfköpfigen Familie, wollte er ursprünglich Tierarzt werden. Er konnte kaum laufen, da saß er bereits im Sattel. Fünfmal gewann er das Deutsche Springderby in Hamburg. 1952 gewann er mit der deutschen Mannschaft bei den Olympischen Spielen in Helsinki die Bronzemedaille. 1953 wurde Thiedemann Vizeweltmeister, 1956 und 1960 Mannschaftsolympiasieger, 1958 Europameister. Thiedemann wurde in den 1950er Jahren zu einem Aushängeschild des deutschen Sports. 1961 beendete Thiedemann seine Karriere. Er widmete sich der Landwirtschaft und der Aufzucht von Pferden, wurde Bundestrainer und gründete ein kleines Unternehmen, das Sportartikel anfertigte. |
 |
 |
|
|
 |
 |
|
 |
|
|
|
|
 |
|
 |
|