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Herbert Grönemeyer 1956: Herbert Grönemeyer Joschka Fischer 1948: Joschka Fischer
Montserrat Caballé 1933: Montserrat Caballé Hardy Krüger 1928: Hardy Krüger
Lionel Hampton 1909: Lionel Hampton Paul Victor Ernst Dahlke 1904: Paul Victor Ernst Dahlke
Alexander Nikolajewitsch Ostrowski 1823: Alexander Nikolajewitsch Ostrowski Joseph Lanner 1801: Joseph Lanner
12.4.1956: Herbert Grönemeyer
Eigentlich Herbert Arthur Wiglev Clamor Grönemeyer, deutscher Musiker und Schauspieler. Der Bochumer gründete 1968 seine erste eigene Band, erhielt von 1966 bis 1974 Klavierunterricht und machte 1975 sein Abitur. Später wurde er von Peter Zadek als musikalischer Leiter an das Bochumer Schauspielhaus geholt. Dort komponierte er Musik zu Dramen Shakespeares und zum Stück "Groß und klein" von Botho Strauß. Bevor er mit dem Album "4630 Bochum" (1984) seine Karriere als deutscher "Rock-Superstar" begründete, tingelte er ohne Schauspielausbildung zwischen diversen Bühnen von Hamburg bis Berlin und arbeitete Ende der 1970er Jahre auch für das Fernsehen. Große Aufmerksamkeit erreichte er mit seiner Rolle als Leutnant Werner in Wolfgang Petersens "Das Boot" (1981). Der Erfolg des "Bochum"-Albums basierte vor allem auf den Song "Männer", in dem sich Grönemeyer kritisch mit dem gängigen Männerverständnis auseinandersetzt. 1986 folgte das Album "Ö", von dem einige kritische Songs vom deutschen Goehte-Institut im Ausland nicht gespielt werden durften. Sein neuntes Studio-Album "Bleibt alles anders" (1998) ließ einiges von diesem kritischen Potential vermissen. Mit "Mensch" (2002) knüpfte Grönemeyer an alte Erfolge an und verarbeitete private Rückschläge.
12.4.1948: Joschka Fischer
Eigentlich Joseph Martin Fischer, deutscher Politiker, Bundesaußenminister a. D. Er begann sein politisches Engagement in der 1968er-Studentenbewegung. Von 1968 bis 1975 beteiligte er sich in der Gruppe "Revolutionärer Kampf" (RK) und nahm an Straßensschlachten und Demos teil. Als Abgeordneter der Partei Die Grünen wurde Fischer 1983 in den Deutschen Bundestag gewählt. Zwei Jahre später wurde er hessischer Minister für Umwelt und Energie (bis 1987 und erneut von 1991 bis 1994). Als bundesweit erstes Kabinettmitglied der Grünen machte er damals durch seinen Auftritt in weissen Turnschuhen und Sportsakko auf sich aufmerkam. Nach den Bundestagswahlen 1998 und von 2002 bis 2005 war Fischer in der von Kanzler Gerhard Schröder geführten rot-grünen Koalition Außenminister.
www.dhm.de/lemo/html/biografien/FischerJ...
Eine Biografie Fischers auf den Seiten des "Deutschen Historischen Museums".
12.4.1933: Montserrat Caballé
Spanische Sängerin. Die Sopranistin Montserrat Caballé sang bereits im Alter von sieben Jahren ihre ersten Bach-Kantaten. Zwei Jahre später erhielt sie ein Stipendium für das Conservatorio di Liceo in Barcelona und wurde als Zwanzigjährige für ihre Studienerfolge mit einer Goldmedaille ausgezeichnet. Für die Musikwelt ist sie die legitime Nachfolgerin der Maria Callas, mit der sie die ungewöhnliche Bandbreite ihres Repertoires (mehr als 60 Partien von Gluck bis Strawinsky) und eine ganz persönliche Dramatik teilt. Seit ihrem Debüt in Gounods "Faust" in der Rolle der Marguerite an der Metropolitian Opera von New York (1965) gilt sie als eine der besten Belcanto-Sängerinnen der Welt. Ihre Vorliebe gilt den lyrischen und dramatischen Partien aus den Opern von Mozart, Bellini oder Verdi, wobei sie sich auch in der Welt des Rock&Pop im Duett mit Freddie Mercury sicher zu bewegen weiß.
12.4.1928: Hardy Krüger
Eigentlich Franz Eberhard August Krüger, deutscher Schauspieler und Schriftsteller. Mit fünfzehn Jahren wurde er vom Film entdeckt und spielte seine erste Rolle in Alfred Weidemanns "Junge Adler" (1943). Nach dem Krieg absolvierte er eine Schreinerlehre und kam auf Empfehlung des Regisseurs Wolfgang Liebeneiner an das Hamburger Schauspielhaus. Nach zwölf Jahren Bühnenerfahrung u.a. erfolgreich in Hugh Herberts Premiere von "Wolken sind überall" wechselte er endgültig zum Film. Oftmals festgelegt auf das deutsche Klischee eines blonden und blauäugigen Mannes war er der erste deutsche Schauspieler, der nach dem Krieg internationale Erfolge verbuchen konnte. In 75 Filmen spielte er die Hauptrolle u.a in so kuriosen Filmen wie dem Western "Potato-Fritz" an der Seite des Fußballspielers Paul Breitner. Als TV-Moderator war Hardy Krüger in der von ihm selbst produzierten Serie "Weltenbummler" zu sehen. Hardy Krüger begann Anfang der 1970er Jahre zu schreiben. Beispiele dafür sind das Kinderbuch "Sawimbula"(1971) oder der Roman "Wer stehend stirbt, lebt länger" (1973).
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